Tuesday, March 02, 2010

Gabriele Kuby...

... schreibt auf kath.net:
    Wir leben in einer krankhaft sexualisierten Welt. Die Anbetung des Moloch Sex zerstört ihre moralische und physische Lebensgrundlage, denn die sexuelle Revolution frisst ihre Kinder: Eine von der Fortpflanzung befreite Sexualität braucht Verhütung und Abtreibung. Daran gibt es kein Rütteln, selbst wenn wir ein sterbendes Volk sind und sich unser Land vor unseren Augen in ein Altenheim verwandelt. Niemand will das ungeheure Elend sehen, das unaufhaltsam auf uns zukommt. Nein, wir zwingen die Kinder ab neun Jahren, Verhütungsmethoden zu erlernen, und wir machen Abtreibung zum Menschenrecht. Hier wird im großen Stil durchexerziert, was es heißt einen Götzen anzubeten: Er liebt die Menschen nicht, er frisst sie. Anders Jesus Christus: Er liebt die Menschen bis in den Tod.
Ich denke, daß genügend Leute das Elend sehen, welches auf uns zukommt. Sie wollen es aber nicht wahrhaben. Ein leichtes Paradoxon: Einerseits ist das, was Frau Kuby schrieb, wahr. Andererseits wird es aber erst gesellschaftlich als wahr anerkannt werden, wenn Generationen von Sex-Predigern und -Praktikern die Irrtümer ihrer Lehren und ihres Handelns eingestehen. Das wird allerdings niemals geschehen, denn erstens sind sie zu stolz und zweitens werden sie immer jemanden finden, den sie als Blitzableiter benutzen können.

2 comments:

Christine said...

Andererseits bietet zumindest die Verhütung die Möglichkeit, die Kinder die man bekommt, auch besser zu ernähren und betreuen.

Immer vor dem Hintergrund gesehen, dass es noch nicht sehr lange für alle Familien möglich ist, alle Kinder ausreichend zu ernähren und medizinisch gut zu betreuen (und in manchen Gebieten gilt das leider noch heute): Ist es besser, Hauptsache viele Kinder zu bekommen oder aber nur soviele wie man ernähren kann?
Ich spreche hier rein die familiäre Perspektive an.

Alipius said...

Drei oder vier Kinder sind immer besser als eines (weil einfach mehr los ist; kenne ich z.B. von meiner Schwester (die hat drei)), aber man muß natürlich auf die eigenen finanziellen Verhältnisse Rücksicht nehmen. Daher wäre es gut, wenn man schon bzgl. der Sexualität nicht der Kirche folgen kann oder will, wenigstens eine gesunde Balance zwischen Kinderwunsch und Geschlechtsverkehr zu finden. Verhütung kann auch mal in die Hose gehen und dann ist plötlich doch ein Kind unterwegs, welches man eigentlich gar nicht will, und schon lautet die Farge nicht mehr "Wieviel Kinder?" sondern "Wie kriege ich das Ding schnell wieder aus mir raus?"

Das heißt nicht, daß ich jetzt stellvertetend für die Kirche dem Gummi grünes Licht gebe, weil so wenigstens Abtreibungen verhindert werden können! Ich will nur die Grenzen aufzeigen, an welche man immer wieder stößt, wenn's mit dem Sex etwas zu ungezügelt wird.

All diese Fragen (und auch Themen wie die Übertragung von Geschlechtskrankheiten) treten in den Hintergrund, wenn man sich in seinem Sexualverhalten an die Lehre der Kirche hält, welches eheliche Treue und Abstinenz vorschlägt. Klar, das will heute niemand mehr, aber - seien wir ehrlich: Wo kein Sex (oder nur Sex mit dem richtigen Partner zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Ziel), da keine ungewollten Konsequenzen.