Monday, March 08, 2010

Echt jetzt?

Die Präsidentin der Kinderschutzorganisation «Innocence in Danger», Stephanie zu Guttenberg, wird auf yahoo.news folgendermaßen zitiert:
    An den aktuellen Fällen in Klöstern und kirchlichen Schulen sehe man, wie viele Opfer es gebe und wie viele Menschen bisher geschwiegen hätten. «Und ich glaube, dass sich das Problem nicht nur auf kirchliche Schulen beschränkt.» Im Sinne der Aufklärung sei zu hoffen, dass noch weitere Fälle ans Licht kommen.
Übersehe ich hier was, oder ist der letzte Satz tatsächlich einmalig doof formuliert?

5 comments:

Raphaela said...

Da fragt man sich allerdings...

Und ich fürchte, der Wunsch wird postwendend in Erfüllung gehen. :S

Sarah said...

Man kann das aber auch Pro Kirche interpretieren, wenn man das auf den Satz davor bezieht. Sprich, wenn jetzt noch mehr solcher Fälle wie in der Odenwaldschule bekannt werden, wäre klar, dass das kein kirchliches Problem ist....Aber natürlich ist das ziemlich ungeschickt ausgedrückt, weil wir hoffen jawohl alle, dass es nicht noch mehr Fälle geben wird.

Lupambulus Berolinen. said...
This comment has been removed by the author.
Conservare said...

naja... es war aber doch schon lange vorher klar, dass dies kein rein kirchliches Problem ist. Bedenken wir nur einmal die Statistiken.

maternus said...

Die gute Dame hat zum Thema Kinderschutz ohnehin nicht unbedingt die Weisheit mit dem Schaumlöffel gefressen. Noch letztes Jahr war sie begeisterte Verfechterin von Ursula von der Leyens völlig wirkungslosen und wahrscheinlich verfassungswidrigen Plänen für die Netzsperren.