Monday, March 22, 2010

Okay...?

Kann irgendwer bitte mal all dies für mich deuten:

Da hatte ein Professor (Jenkins, Penn State University, USA) ein wenig Langeweile und hat mal rumgeblättert:
    "Zu meiner großen Überraschung erwiesen sich die islamischen Schriften im Koran als wesentlich weniger blutig und gewalttätig als die in der Bibel".
Ich übersetze das nur. Auch der englische Originaltext liest sich so, als gäbe es in der Bibel islamische Schriften, die brutaler seien, als die des Koran. Was gemeint ist, ist mir schon klar, aber Sprach-Hygiene darf man von einem Professor vielleicht trotzdem erwarten. Egal...

Meldet sich Andrew Boston, Herausgeber von "The Legacy of Jihad" und sagt:
    "B*llsh*t! Der Koran preist die Idee des Märtyrertods im Dschihad!"
Gibt Waleed El-Ansary (Lehrer für Islam-Studien an der U von South Carolina) zu bedenken:
    "Der Koran verdammt religiöse Aggression und das Töten von Zivilisten. Dies macht den Unterschied zwischen Dschihad - legaler Kriegsführung mit entsprechenden Regeln für Kampfhandlungen - und "Irjaf" - Terrorismus. Diejenigen, die "Irjaf" praktizieren, kommen in die Hölle."
El-Ansary sagt wir sähen momentan mehr religiöse Gewalt von Muslimen, weil die islamische Welt religiöser ist als der Westen.

[Hier habe ich selbst schon einen Deutungsansatz ausgearbeitet: Die islamische Welt ist religiöser und weist demnach momentan mehr Menschen auf, die durch ihre Handlungen zu verstehen geben, sie seien scharf darauf, in die Hölle zu kommen?!]

Folgt noch das letzte Wort des Schriftforschers Jenkins: Judäo-Christliche Kulturen sollten darob nicht selbstgefällig werden, denn die Bibel enthält auch viel Gewalt.

5 comments:

Anonymous said...

Langer Text, unbedingt Lesen: Die Schariagrundlagen, auf denen die Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen gegründet sind:

Die erste Phase: Überbringung der Einladung des Islam ohne Kampf

Die zweite Phase: Die Erlaubnis, gegen denjenigen zu kämpfen, der einen bekämpft hat

Die dritte Phase: Der Befehl zum Kampf gegen denjenigen, der die Muslime bekämpft

Die vierte Phase: Erlaubnis dafür, daß die Muslime ihrerseits den Kampf gegen ihre Feinde beginnen

Arminius said...

Ich kann diesen Islam-heißt-Frieden-Quatsch nicht mehr lesen.

Gestern wurde das Evangelium von der Ehebrecherin gelesen. Moses schreibt im Alten Testament vor, daß diese Frau zu steinigen war. Auf diese und andere Vorschriften beziehen sich die Koranschönredner vom Schlage Jenkins. Unterschlagen wird dabei immer wieder gerne, wie Jesus diese Situation aufgelöst hat.

Ich erinneren in diesem Zusammenhang auch daran, daß der Warlord aus Mekka, den die Mohammedaner als den idealen Menschen verehren, in einer vergleichbaren Situation einer Frau die Gnade gewährt hat, ihr Kind, das sie bei ihrem Ehebruch empfangen hatte, auszutragen, aber nur um sie dann anschließen steinigen zu lassen.

Anonymous said...

@Arminius
Nur mal so, um auf die Argumente der Mohammedaner vorbereitet zu sein: Nach der Scharia braucht es Zeugen. Die potenziellen Zeugen verkrümmeln sich aber, als es konkret wird. Daher hat Jesus die Frau schariakonform frei gesprochen.

Arminius said...

@Anonymous
Irgendwie wird das mit den Zeugen schon klappen, sonst würden im schariakonformen Iran nicht am laufenden Meter Frauen gesteinigt.

Josef Bordat said...

Versuch einer Antwort:
http://jobo72.wordpress.com/2010/03/23/gewalt-gesetz-gnade-der-christliche-umgang-mit-normen/

Herzliche Grüße,
Josef Bordat