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Wednesday, June 16, 2010

Sehr schöne Geste

Im Irak haben muslimische Studenten und Dozenten ein Sit-in organisiert, um gegen tödliche Attacken auf christliche Studenten zu protestieren. Danke!

[HT: Yon und Pax et Bonum]

Monday, June 14, 2010

Schon etwas älter...

... aber immer noch interessant:
    Unerwarteter Kruzifixfan

    Der Muslim, der das Kruzifix verteidigt, heißt Younes Ouaqasse. Der 21-Jährige führt die Schülerunion an, unterstützt Pro Reli und findet, Özkan habe ihre Kompetenzen überschritten.


    Der 21-Jährige bezeichnet sich als "liberaler Muslim" und die Frage, wie es ein Muslim schafft, bei den Christdemokraten erfolgreich zu sein, nervt ihn. Liberale religiöse Einstellungen seien sich ähnlich, ob christlich oder islamisch, sagt er. Trotz seines Glaubensbekenntnis kenne er nur zwei Suren, erzählt er der Süddeutschen Zeitung, er bete auch nicht fünfmal täglich in einer Moschee. Ouaqasse hält Deutschland für ein christlich geprägtes Land, in dem islamischer Religionsunterricht nichts zu suchen hat - das verhindere Integration -, und bekommt dafür ein unwillkommenes Lob von der rechtsextremen NPD per Pressemitteilung.

Thursday, March 25, 2010

Es gibt Momente...

... da könnte man meinen, daß Muslime überhaput keinen Sinn für Humor haben.

Dies hier ist kein solcher Moment:


Und dann auch noch während des Gebets! Man lernt nie aus...

[HT: Creative Minority Report]

Saturday, February 20, 2010

Jetzt also auch meine Heimatstadt...

Düsseldorfer Gerichte hängen Kreuze ab. Begründung: "Es kam vor, daß sich im Schwurgerichtssaal ein Angeklagter beschwert hat."

Und wer spricht sich unter anderem gegen diese Maßnahme aus? Der Islamrat!

Da ruft selbst eine Einrichtung, die streng genommen vom kollektiven Identitäts- und Geistes-Selbstmord Europas profitierte, den Kindern Warnungen zu. Aber die Kleinen sind natürlich schon viel zu high von den Jubelstürmen der politisch korrekten Vorreiter und Schierlingsbecher-Mixer, als daß sie auf dieses tolle Gefühl verzichten wollen, welches sich ausbreitet, wenn an den Scheuklappen vorbei die Rufe dringen, die einen als wahnsinnig progressiv, multikulturell und tolerant auszeichnen.

Saturday, January 23, 2010

Find' ich dreifach gut!

[via kath.net
    Supermarktkette verbannt Karnevalskostüme „Mönch“ und „Nonne“

    Nach Protesten von Christen und Muslimen hat eine Supermarktkette zwei Karnevalskostüme aus dem Verkauf genommen. Die Penny-Markt GmbH (Köln) bestätigte am 21. Januar auf idea-Anfrage, dass die Kostüme „Nonne mit Strumpfband“ und „Mönch mit Kreuz“ nicht mehr angeboten werden. Wie eine Sprecherin sagte, habe das Unternehmen Dutzende von Beschwerden erhalten. Christen hätten wegen der Verletzung religiöser Gefühle protestiert.

    In einem Schreiben des Unternehmens an Kritiker heißt es, man habe in keiner Weise beabsichtigt, die katholische Kirche, Katholiken oder Menschen anderer Glaubensrichtungen zu beleidigen: „Sollte dieser Eindruck entstanden sein, möchten wir uns hierfür entschuldigen.“

    Mit dem Protest von Christen hatte sich auch das islamische Internetportal „Muslim-Markt“ solidarisiert. Es hatte seinen Lesern am 18. Januar empfohlen, „diese Woche nicht bei Penny zu kaufen“. Zur Begründung hieß es: „Die Missachtung der religiösen Gefühle von Katholiken und die schändlich verachtende Darstellung des Nonnenhabits ist eine Beleidigung an Christen und Muslimen gleichermaßen.“ In Deutschland gibt es rund 2.000 Penny-Märkte, die zur Rewe-Gruppe gehören.
Erstes "gut": Die Kostüme wurden zurückgenommen. Danke, Penny-Markt!

Zweites "gut": "... man habe in keiner Weise beabsichtigt, die katholische Kirche, Katholiken oder Menschen anderer Glaubensrichtungen zu beleidigen." Eine Nonne mit Strumpfband muß nicht zwingend die Absicht enthüllen, Katohliken oder Menschen adnerer Glaubensrichtungen beleidigen zu wollen. Andererseits muß hinter dem Angebot eine von zwei Attitüden stecken: Entweder, man hatte zumindest den Verdacht, daß die Kostüme nicht so ganz astrein sind und hat es auf einer "Komm, wir probieren das einfach trotzdem"-Ebene durchgezogen. Oder man ist in der Tat einfältig genug zu glauben, eine Nonne mit Strumpfband sei total in Ordnung. Beide Einstellungen entlarven, wenn man sie ein wenig allgemeiner anwendet, den Operationsmodus nicht weniger Kirchenkritiker: Man weiß es eigentlich besser, bläst aber aufgrund der schönen medialen Öffentlichkeit ncohmal ins Horn. Oder man hat in der Tat keinen blassen Schimmer, fühlt sich aber schon alleine aufgrund der Tatsache, daß man etwas gegen Kirche oder Priester oder Papst sagt, zu einem fundierten Statement berufen. Beides ist schäbig, aber - wie gesagt - die Penny-Aktion ist auch schön entlarvend. Daher nochmals danke, Penny-Markt!

Drittes "gut": "Die Missachtung der religiösen Gefühle von Katholiken und die schändlich verachtende Darstellung des Nonnenhabits ist eine Beleidigung an Christen und Muslimen gleichermaßen." Muß man nicht viel zu sagen, außer: Danke, Muslim-Markt!

Der Fairness halber und um das gesamte Bild zu zeichnen, füge ich dem "Achtung Islam"-Label jetzt auch mal das "Alle Achtung, Islam!"-Label hinzu.

Wednesday, January 13, 2010

Ehrlich währt am längsten

Aus den yahoo-news:
    Ehrlicher Taxifahrer in New York bringt 21.000 Dollar zurück

    New York (apn) Ein New Yorker Taxifahrer hat einer italienischen Touristin ihr verlorenes Portemonnaie mit 21.000 Dollar (14.500 Euro) zurückgebracht. Die 72-jährige Dame hatte das gesamte Reisebudget für sich und sechs Familienmitglieder am Heiligabend im Taxi liegen lassen. Die Polizei sagte ihr, sie solle sich nicht zu viele Hoffnungen machen, das Geld wiederzusehen.

    Der aus Bangladesch stammende Taxifahrer Mohammad Asadujjaman, genannt «Mukal», fuhr jedoch 80 Kilometer zu einer Adresse in Long Island, die er in dem Portemonnaie gefunden hatte. Da niemand zuhause war, ließ er seine Telefonnummer zurück. Erst beim zweiten Versuch konnte er den italienischen Touristen das Geld zurückbringen. Einen Finderlohn mochte der 28-Jährige nicht annehmen - dies würde seinem muslimischen Glauben widersprechen, erklärte der Taxifahrer.
Die BBC-News erzählen noch mehr [Übersetzung meine]:
    Der freundiche Asadujjaman sagte der Zeitung er sei arm, aber auch ehrlich: "Meine Mutter ist meine Inspiration. Sie sagte immer man soll ehrlich sein und hart arbeiten."

    Gefragt, ob er die Versuchung verspürt habe, das Geld zu behalten, antwortete Asadujjaman, daß das Geld ihm mehr Zeit für sein Studium [Medizin] erlaubt hätte, aber "mein Herz sagte, daß dies nicht gut wäre".
Das ist doch mal was! "Mein muslimischer Glaube gemahnt zu Ehrlichkeit und gestattet mir nicht einmal, eine Belohnung anzunehmen". Das sind so die erfrischend anderen Momente, nach denen ich die Medien immer wieder mal verzweifelt durchsuche.