Wednesday, May 26, 2010

Eine Leserin bittet:

"Du schreibst immer viel Wissenswertes [erröt...] und ich verspüre gerade die Aufgabe, folgendes weiter zu geben. Da Du viele Leser auf Deinem Blog hast, ist es vielleicht eine Zeile wert."


Na klar, ich helfe gerne.


Also, worum geht's? Hier der Inhalt der Mail:
    Vielleicht habt Ihr es schon gehört. Den Hebammen droht das AUS, denn sie sind nach Meinung der Versicherungen nicht mehr versicherbar.

    Nun haben sich doch noch zwei Versicherungen gefunden, die diese Berufsgruppe versichern wollen, nachdem der Vertrag mit der älteren Versicherung abläuft.

    Für einen Beitrag von mehr als 3000 € im Jahr (!) können sie weiter arbeiten.

    Bedenkt man, dass eine Hebamme ca.... 7 € verdient, kann leicht die Frage gestellt werden, wie das gehen soll.

    Insofern ist der Staat gefragt, wie er diese Berufsgruppe und damit die betroffenen Familien unterstützen will.

    Es gibt ein Petition auf die ich gerne aufmerksam mache und auf Unterstützung hoffe, im Sinne der frühen Hilfen...

Infos: Hier!

Petition: Hier!

4 comments:

kalliopevorleserin said...

Ich habe gerade unterzeichnet.
Es ist schlicht unsäglich, was da mit Hebammen gemacht wird und mit Frauen, die deren Hilfe brauchen. So bewegend ich das folgende Filmchen finde, will ich diese Situation doch nicht als Regelfall haben!
http://www.youtube.com/watch?v=4meeZifCVro

Conservare said...

Als frischgebackene Nichte von Zwillingen weiß ich genau, wie wichtig eine Hebamme sein kann, vor allem auch bei der Frühchen-Versorgung. Hier hat die Hebamme meiner Schwägerin sehr viele Kniffe beigebracht, denn auch wenn meine Schwägerin eine begandete Erzieherin ist, so wusste sie eben auch nicht alles. Ich finde schon, dass die Hebammen eine besondere Stellung innerhalb der FAMILIENPOLITIK bekommen müssten. Aber das ist wohl nur ein Traum, denn die haben ja ganz andere Pläne, wenn es um Kinder und Familien geht.

Ich unterzeichne auch

Marcus, der mit dem C said...

Grad habe ich meine digitale Unterstützung zu Protokoll gegeben.

Es ist besser, wenn es Hebammen gibt, die Familien unterstützen, als wenn man nur auf das Jugendamt setzt, um Kinder aus den Familien zu holen, wenn es schief gegangen ist. Gerade durch Hebammen kann frühzeitig erkannt werden, ob Mütter/Familien mit der Betreuung des Kleinkindes überfordert sind und situationsgerechte Hilfe anbieten oder auf entsprechende Hilfsangebote verweisen.

feline said...

Ich sehe tagtäglich wie man mit werdenden Müttern, Familien und Kindern umgeht.
Unsere Gesellschaft wird zunehmend Kinderfeindlicher, obwohl es immer weniger Geburten gibt. Es ist gut was für die Geburten zu tun und ich hoffe, dass noch viele zeichnen werden, damit die Hebammen eine Lobby bekommen. Somit können Familien dann auch weiterhin ihren Beruf ausüben am Existenzminimum leben zu müssen.