Sunday, December 13, 2009

Pius XII in Mediator Dei

"Das liturgische Jahr, von der Frömmigkeit der Kirche genährt und begleitet, ist nicht eine kalte, leblose Darstellung längst vergangener Dinge oder eine einfache, bloße Erinnerung an Ereignisse aus einer frühen Zeit. Vielmehr ist es Christus selbst, der in seiner Kirche fortlebt und der da den Weg seines unermesslichen Erbarmens weitergeht, den er selbst in diesem sterblichen Leben, als er Wohltaten spendend dahinging, begonnen hat in der liebevollen Absicht, dass so die Menschen mit seinen heiligen Geheimnissen in Berührung kämen und sozusagen in ihnen lebten."

2 comments:

Conservare said...

Aber als Andenken kann man es schon benennen, oder? Ein Andenken ist ja im christlichen Sinne lebhaft

Alipius said...

Klar. Es ist all das: Darstellung, Erinnerung, Andenken. Aber dazu eben noch viel mehr!