Monday, December 14, 2009

Deckung!

Via kath.net:
    'Frauen können nicht in der Nachfolge der Apostel stehen'

    Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Erzbischof Hilarion Alfejew, stellt klar: "Der Patriarch kann sich mit keiner Bischöfin treffen" - Lobende Worte für Papst Benedikt

    Russland (kath.net)
    Die Spannungen zwischen der russisch-orthodoxen Kirche und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dauern weiter an. Der Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Erzbischof Hilarion Alfejew (siehe Foto), hat jetzt in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" bekräftigt, dass seine Kirche die Ende Oktober zur EKD-Ratsvorsitzenden gewählte Margot Käßmann als Ansprechpartnerin ablehne. Wörtlich sagte Hilarion: "Der Patriarch kann sich mit keiner Bischöfin treffen. Frauen können nicht in der Nachfolge der Apostel stehen."

    Der Erzbischof betonte auch, dass die protestantischen Kirchen keine wirklichen Kirchen sonder lediglich Gemeinschaften von Christen seien und übt scharfe Kritik am Kurs der EKD: "Sie rechtfertigen vom theologischen Standpunkt die Homosexualität, ja segnen gar Ehen zwischen Homosexuellen. Manche halten Abtreibung für keine Sünde."

    In einem Brief, aus dem die Nachrichtenagentur epd zitiert, schreibt Hilarion auch, dass die Wahl von Käßmann davon zeuge, dass die EKD trotz eines Dialogs über 50 Jahre einen Weg gehe, "der die Unterschiede zwischen unseren Traditionen dramatisch vergrößert". Für die russische Kirche seien Treffen und Gespräche mit einer Kirche absolut unzulässig, die eine Frau als Vorsitzende habe.

    Lobende Worte gibt es vom Erzbischof für Papst Benedikt. Dieser trete für "traditionelle christliche Werte" ein. "Wir sind Bündnispartner und stehen vor der gleichen Herausforderung, einem aggressiven Säkularismus", betont Hilarion gegenüber dem 'Spiegel'.
Kreisch! Die ultrakonservativen Frauenhasser reichen sich die von Aufklärerblut verschmierten Hände und grenzen die Protestanten aus! Frauen und Kinder zuerst! (... oder wie genau werden die Reaktionen lauten?)

14 comments:

Nonnatus said...

Ich hoffe auf dem ökumenischen Kirchentag sind auch die Brüder der Ostkirche vertreten!

Yon said...

Hilarious :)
dass die EKD trotz eines Dialogs über 50 Jahre einen Weg gehe, "der die Unterschiede zwischen unseren Traditionen dramatisch vergrößert".
Ist das nicht immer, was andere gerne der Kirche vorwerfen, wenn sie einfach katholisch bleibt?
Danke, das rettet meine Laune wieder über die 'Karikaturen'.

Alipius said...

Gerne!

Laurentius Rhenanius said...

Kawumm!
Treffer und versenkt!
Mir hat es nach dem Karrikaturenzeug auch sehr zur Rettung der guten Laune geholfen.
Irgendwie drängt sich mir immer mehr Gedanke auf, daß sich zur Zeit deutlich die Spreu vom Weizen trennt.
Die Kontraste werden schärfer, der Ton härter...

kalliopevorleserin said...

Ich sitze in dieser Hinsicht zwischen allen Stühlen, aber da ich das schon seit mehreren Jahrzehnten gewohnt bin, macht es mir nicht mehr so viel aus.
Ich kann mir durchaus fähige Priesterinnen vorstellen. Als "Nachfolge der Apostel" sehe ich übrigens keineswegs nur das Priesteramt, sondern z.B. auch das der Laienprediger, Religionslehrer und anderer, die das Christentum erklären (und jetzt bitte KEINE KNÜPPEL: ich meine erklären, nicht schmähen).
Der evangelischen Kirche ihre Eigenschaft als Kirche abzusprechen, finde ich schlichtweg frech.

Anonymous said...

"Ich hoffe auf dem ökumenischen Kirchentag sind auch die Brüder der Ostkirche vertreten"

Wieso sollten diese zum Parteitag der sozialistischen Einheizpartei kommen???

Die Orthodoxen sind zum Glück noch nicht der linksradikalen Gleichschaltung anheimgefallen und biedern sich den Kirchenfeinden an wie Erzrobbie und die DBK.

Sind schon die sog. "Katholiken"tage ein Sammelsurium ewiggestriger Alt-68er die sich in kirchenfeindlichen Parolen übertreffen und Häretikern wie Küng und Drewermensch ein breites Podium geben aber überzeugte Katholiken in ihrer diktatoruischen Intoleranz partout ausgrenzen, so ist ein ökologisch seichter Häretikertag in München wohl noch eine Stufe weiter. Kirche wird man dort mit Sicherheit nicht antreffen, denn Religion verkommt bei solch Gutmensch zur Politik und Jesus Christus wird dort zum Revoluzzer und der Massenmörder Che Guevara zum Heiligen gekürt.

Wieso sollen sich die Orthodoxen, die den wahren Katholiken viel viel näher sind, auch wie Erzrobbie einer Käsefrau in den Allerwertesten kriechen die als Ökumenetussie ihrer Sekte stets beweist, daß Sie Tatsachenresistent ist!!???
Siehe Katechismus für die Käsefrau...

Nein, die Orthodoxen sind zum Glück noch keine Katzbuckler.

Doch mit denjenigen die der Kirche am Nächsten sind wie Piusbrüder und Orthodoxe sucht Erzrobbie natürlich keine Ökumene, denn diese würden ja den seichten Kuschelkurs ohne Inhalte stören...

Anonymous said...

"Der evangelischen Kirche ihre Eigenschaft als Kirche abzusprechen, finde ich schlichtweg frech"

Nun, wer hat sich abgespalten von DER Kirche, welche vom Gottmenschen Jesus Christus selbst gegründet wurde!!??
Wer hat lediglich nur EINES der SIEBEN vom Gottmenschen Jesus Christus selbst eingesetzten Sakramente bewahrt???
Wer hat teile der Hl. Schrift, die er selbst als alleinige Richtlinie sah als stroherne Epistel bezeichnet und Texte, die ihm nicht selbst gepaßt haben vergewaltigt?
Wer hat dem National-Sozialismus durch sein nationalistisches Gehabe und Judenhaß schon Jahrhunderte vor Hitler den Weg bereitet???
Wer war ein Säufer, Flucher, Ehebrecher und hat seine Sekte von der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche abgespalten.

Wir wollen mal keinen Etikettenschwindel betreiben.

Es ist einfach eine Unverschämtheit, daß die protestantischen Sekten seit Jahrhunderten Kirchen besetzt halten und den Gläubigen die Gnaden der Hl. Messe vorenthalten und auch die sonstigen HEILSNOTWENDIGEN Sakramente NICHT spenden.
Es ist einfach eine Unverschämtheit, daß die Obersten Laien dieser Sekten, die Christen so in die Irre führen!

Auch wenn sich Oberlaien als "Bischöfe" und "Pfarrer" aufspielen, so sind sie es noch lange nicht!!!
Ich kann mich auch Kaiser von China nennen, doch ich bin es noch lange nicht...

ES IST SCHLICHTWEG FRECH, WIE DIE PROTESTANTEN DIE MENSCHHEIT ANLÜGEN

Wer war doch noch der Vater der Lüge...

Alexander said...

@kalliopevorleserin:

Es beeindruckt mich immer wieder wie persönliches Suggestionsvermögen und Empfinden den Sensus für Wahrhaftigkeit ausschalten. Bei allem Respekt, aber die persönliche Meinung nach welcher man sich auch Frauen als Priester(innen << welch Unwort!) vorstellen kann, ist völlig ohne Belang. Eine Frau kann nicht Priester sein da ihr die Entsprechung im Geschlecht zum Geschlecht Christi fehlt. Christus ist als Mann in die Welt gekommen und zur Repräsentation Christi muss der Träger des Weihemales diese similitudo naturalis aufweisen. Es geht nicht um ein herabwürdigen der Frau sondern um die Wahrung des natürlichen Unterschiedes. Soviel Realitätssinn sei doch bitte erlaubt. Dann zum "Kirche sein" der reformatorischen Christus bekennenden Gemeinschaften (vulgo: "Evangelische Kirche") wieso ist es frech, theologisch fundiert, einen Mangel zu konstatieren den sich die betreffende Gemeinschaft selbst zu verdanken hat ?
Das ist Grundstudium der Theologie wenn in der Fundamentaltheologie aufgezeigt wird welche Merkmale der von Christus gestifteten Kirche eigen sind. Die reformatorischen Gemeinschaften haben wesentliche Elemente der ecclesia aufgegeben und das aus freien Stücken. Es ist vielmehr so, dass der frech ist und als unwahrhaftig zu gelten hat, der über diese Wahrheit hinwegtäuschen will.
Es ist nur konsequent von Seiten der Orthodoxen Kirche jede weitere Scheinökumene auf sich beruhen zu lassen und die Kontakte auf Eis zu legen. Man dient den getrennten Christen nicht damit die verderblichen Lehren und Thesen zu tolerieren und noch zu würdigen. Vielmehr muss man ihnen zeigen dass man aus Liebe und Sorge zu ihnen aber auch aus Sorge um das Wohl derer die sich innerhalb der Kirche befinden, die falsche Lehre benennt und ablehnt. Alles andere ist Lüge und eignet dem Vater der Lüge. Christus aber sagt: "Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben."

kalliopevorleserin said...

Anonymus, die Nazikeule ist billigste Rhetorik. Jeder, der auch nur ein klitzekleines bißchen Geschichte lernt (mehr noch jeder, der viel Geschichte lernt), weiß, daß es auf katholischer ebenso wie auf evangelischer Seite Schuldige und Hilfreiche gab.
Im übrigen möchte ich mich aus dieser Diskussion ausklinken. Es steht jedem Katholiken frei, mich als Ketzerin und Mitkatholikin, am besten noch als ungebildetes Weib, zu verachten und meine protestantischen Freunde - ehrliche, gute, hilfsbereite und fromme Menschen, zu schmähen. Ich nehme das so ernst wie die Karikaturen von Herrn Deix.

Alipius said...

@ anonymous: Es wäre hilfreich (und mutig), wenn solche Schimpftiraden künftig nicht unter 'anonymous' abgeliefert werden.

@ claudia: Du weißt hoffentlich, daß ich nicht zu den Schmähern zähle (auch wenn ich mit den 'reformatorischen, Christus bekennenden Gemeinschaften' aus den von Alexander genannten Gründen hin und wieder meine Probleme habe) ;-)

kalliopevorleserin said...

@Alipius: *einlenk* Du nich, weeßickschon. *knurr*

Anonymous said...

"Anonymus, die Nazikeule ist billigste Rhetorik. Jeder, der auch nur ein klitzekleines bißchen Geschichte lernt (mehr noch jeder, der viel Geschichte lernt), weiß, daß es auf katholischer ebenso wie auf evangelischer Seite Schuldige und Hilfreiche gab."

Jeder klr denkende Mensch sieht, welche Irrlehre besonders anfällig ist für den Zeitgeist.
Besonders deutlich wird dies, wenn man die Konfessionskarte Deutschlands mit der Wahlkarte Deutschlands der letzten freien Wahlen vor der Machtübernahme durch den österreichischen Tyrannen ansieht:
ÜBERALL wo Protestantens in der Mehrheit waren konnte die NSDAP hohe Erfolge erzielen.
ÜBERALL dort wo jedoch die Menschen den wahren katholischen Glauben bewahrt haben, konnte die NSDAP KEINE Mehrheiten erzielen.

Protestantismus ist nun mal Subjektivismus pur und dank einer nationalen sozialistischen judenhassenden Einstellung eines Herrn Luther konnten sich die National-Sozialisten wohl mit Recht auf diesen Häretiker berufen.

Natürlich gibt es viele liebe, nette, ehrliche, hilfsbereite Protestanten, doch NICHT WEGEN dieser Irrlehre, sondern TROTZDEM!

Ulrich said...

Ich stimme zwar deinem Ton ganz und gar nicht zu, Anonymous, in Bezug auf die Wahlverteilung muss ich dir aber recht geben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:NSDAP_Wahl_1933.png
Außerdem noch die sehr gute Studie von Falter, Hitlers Wähler. Leider vergriffen, aber in jeder Unibibiliothek, da Standardwerk, kopierbar.

Anonymous said...

@Ulrich
Noch deutlicher wird die Stimmverteilung, wenn die Wahlkarte auf die Kreise aufgeteilt ist. (Leider konnte ich im Weltnetz keine finden)
Da sticht vor allem z.B. im fast gänzlich protestantischen Ostpreußen das katholische Ermland heraus.
Alles gänzlich braun, bis auf, natürlich das Ermland!
So war es ÜBERALL in Deutschland!!!

Sehr deutlich wird das Wahlverhalten auch in der gemischt-konfessionellen Pfalz:

http://www.welt.de/politik/article1331531/Zwei_Doerfer_und_der_Stolz_Adolf_Hitlers.html

Der Protestantismus ist nun mal eine Ideologie, welche den Weg zum National-Sozialismus geebnet hat.

Es gibt nur EINE Wahrheit und diese ist katholisch!