Sunday, March 15, 2009

Wenigstens kein Paradoxon...

Nachdem Fast-Weihbischof Wagner ja erfolreich aus dem Amt geplärrt wurde (unter anderem von Dechanten der Diözese Linz) erhält jetzt der im Konkubinat lebende und daher bei Bischof Schwarz vorgeladene Pfarrer Friedl Unterstützung von acht anderen Priestern, die es mit dem Zölibat auch nicht ganz so eng sehen.

Sind ja scheinbar alle stramm auf Linie in Linz.

3 comments:

Georg said...

nein, nein, das ist einfach nur Linz wie es liebt und lebt...
mamma mia: diese wackeren zölibatsverweigerer "aus Gewissensgründen" erdreisten sich ja auch noch den Sel Franz HJägerstätter als Vorbild zu zitieren.... jo mej es gibt nix wos ned gabat....

Elsa said...

Zu diesem Gewissen in der Formulierung "aus Gewissensgründen" schweige ich lieber fein still ...

Anonymous said...

Laienhaft gesprochen: Jeder Club, sei es die Kath. Kirche oder die Rep. Österreich hat Normen (Gesetze), die das Miteinander der Menschen regeln. Hierzu ist es, erforderlich, diese Normen mit Zwangsgewalt auszustatten, sonst könnte jeder sanktionslos das machen, was er gerade will. Wenn nun jemand die Regeln seiner Gemeinschaft übertritt, muss er die dafür vorgesehenen Konsequenzen tragen. Will der Richter (der Bischof) nicht selbst Gesetze übertreten, hat er die für die jeweilige Übertretung vorgesehene Rechtsfolge zur Anwendung zu bringen. Gesetzte werden jedoch obsolet, wenn sich keiner mehr daran hält, bzw. sie nicht vollzogen werden. Die andere Sache ist es, wenn innergemeinschaftlich über den Sinn oder Unsinn von bestimmten Regeln diskutiert wird. HGr PeterStein