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Tuesday, May 25, 2010

Will auch!

[UPDATE: Fr. Z. hat jetzt auch den Link rausgerückt, wo man sich die Uhr bestellen kann!]

Fr. Z. hat sich vom hauseigenen Photoshop-Wizard Vincenzo diese Pius-Päpste-Uhr machen lassen:


Ein Pius für jede Stunde! Geht's cooler?

Monday, May 24, 2010

Der Tabarro...

... oder auch Umhang ist nicht nur ein Einakter von Puccini sondern auch ein sehr traditionsreiches und kleidsames Stück Stoff, welches in Italien leider immer weniger zur Zivilkleidung getragen wird, aber immerhin noch Bestandteil gewisser Uniformen ist.

Zum Beispiel der kirchlichen: Zwar ist auch hier der Gebrauch nach dem Konzil ein wenig zurückgegangen, aber dennoch taucht das Cape auch heute noch hin und wieder mal auf. Es ist im Grunde ein ziemlich gigantischer Stoffkreis mit Samtkragen und (bei Bischöfen und Kardinälen) einem güldnen Börtchen.

Hier ein paar historische Aufnahmen:

Die US-Kardinäle Glennon, Mooney, Stritch und Spellman (vlnr) im Jahre 1946


Der spanische Kardinal Quiroga Palacios


Kardinal Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII


Nochmal, in Farbe


Zwei neuere Bilder habe ich auch:

Bischof Szlaga aus Polen


Kardinal Caffarra, Italien

Zur Klosterneuburger Ordenstracht gehört übrigens auch ein Tabarro. Es ist selbstverständlich schwarz und hat keine Metallschließen, sondern solche dufflecoat-mäßigen.

Sunday, May 16, 2010

Töfte!

Ein Photo von drei katholischen Priestern in Talar und mit Birett zu Füßen eines Portraits von Kardinal Mundelein in Cappa Magna ist natürlich genau der würdige Abschluß, nach welchem ich für diesen Tag noch suchte!


V.l.n.r.: Fr. Dana Christensen, Sioux Falls (White around the Collar), Fr. Donald Richardson, Sydney und Fr. Rob Johansen, Dorr/Michigan (Thrown Back - dort fand ich auch das Photo).

Viel zu niedlich für Häresien!

Hier - wie versprochen - noch ein weiterer Beitrag mit Bildern, die Gregor mir von seinem Besuch im ehemaligen Prämonstratenserstift Schussenried zugeschickt hat. Die Photos wurden alle im Bibliothekssaal gemacht, welcher das Schmuck- bzw. Prunkstück des Stiftes ist.

Hier erstmal zwei Bilder, auf denen Ihr einen Gesamteindruck erhaltet:




Prämonstratensisch Weiß-Blau (auch der Bayer wird sich freuen), lichtdurchflutet, prachtvoll und wegen des fehlenden Goldes dennoch nicht zu brutal. Ein wunderschöner Raum, indem es übrigens auch - wie Ihr auf dem zweiten Bild seht - eine Orgel zu geben scheint (Gregor? Sehe ich das richtig oder wirkt das nur so?).

Okay, aber jetzt zur Attraktion!

In dem Bibliothekssaal findet man auch Häresien - dargestellt von Putten! Wo gibt's denn sowas (wenn nicht im Barock und bei den Katholiken)?



Die Aufklärer, mit Allongeperücke und Zopf



Lutheraner und Calvinisten, vor der Wahrheit zurückschreckend. Man beachte die Halskrausen!



Das sollen Nestorianer und/oder Arianer sein



Besonders wild: Die Pneumatomachen (oder Makedonianer), die der Glorie des Heiligen Geistes die Strahlen abbrechen (Lümmel! Finger weg!)



Meine Favoriten: Die Utraquisten (oder Kalixtiner), die frech aus dem Kelche zechen bzw. den geleerten Kelch zeigen.


Ich bin natürlich hin und her gerissen. Einerseits finde ich die Darstellungen ganz allerliebst. Andererseits bedaure ich, daß die kleinen Putten für so etwas herhalten mußten.

Jedenfalls nochmals ein herzliches "Danke!" an Gregor, auch im Namen meiner Leser, sofern sie sich für solch barocke Spielereien erwärmen können.

Heute ist Sonntag...

... da bleibe ich inhaltlich der Schmuddelecke mal fern und springe lieber kopfüber in meine große Kiste voller katholisch-barocker, pompös-schäumender, lebensfroh-augenzwinkender, Bilder, Histörchen und Sonderbarkeiten.

Zu Beginn gibt's dieses Knüller-Abtsportrait aus dem ehemaligen Prämonstratenserstift Schussenried in Oberschwaben.


Man erkennt hier schön die beiden "offiziellen" Farben der Prämonstratenser-Chorherren: Weiß und hellblau. Extra-Stilpunkte gibt es selbstverständlich für den kuscheligen Hermelin. Extra-"Was zum Henker?"-Punkte gibt es für den Lorbeerkranz, welchen selbst der Herr Alipius reichlich kühn findet.


Erneut einen gewaltigen Biretta-Tip an NLM's Gregor, der mir das Bild per Email zuschickte (und dem auch noch für ein weiteres, köstliches, im Laufe des Tages irgendwann hier erscheinendes Posting Dank gebührt).

Ich lauf' jetzt mal fix rüber zum Vatikan zum Angelus. Wir sehen uns dann nachher wieder!

Friday, May 14, 2010

Die Zwischenstufe

NLM's Gregor war mal wieder unterwegs (dieses Mal in Schwaben) und hat mich mit einem super-interesanten Bild überrascht:

Die Selige Elisabeth Achler - oder auch die "Gute Beth von Reute" - war mir bis vor wenigen Augenblicken noch nicht bekannt. Jetzt bin ich nicht nur um eine Selige Ordensschwester und Mystikerin reicher, sondern habe auch noch das hier zu präsentieren:


Der Propst des Augustiner-Chorherrenstiftes Waldsee, Konrad Kügelin (1367-1428), war der Seelenführer der Seligen. Für diesen webte sie einen Chorrock. Und der ist in der Stiftskirche von Waldsee ausgestellt. Das Besondere: Man sieht hier die Zwischenstufe zwischen einem "echten" Chorrock und seinem Sarockel und hat auch gleich den Nachweis, daß der Habit der Augustiner-Chorherren im Mittelalter nicht schwarz (so wie heute), sondern weiß war.


So sieht der Chorrock getragen aus.

Gregor: Du hast Dir eine ganze Wagenladung von Hat-Tips verdient!

Wednesday, May 12, 2010

Das nenne ich eine Aufbahrung!


Sisto Kardinal Riario Sforza, Erzbischof von Neapel, verstorben am 29. September 1877, aufgebahrt im erzbischöflichen Palast in Neapel.

Monday, May 03, 2010

Lupe her!

Die Jungs vom Liturgia-Forum haben mal wieder in Omis Photoalbum gewühlt und wunderbare Ministranten-Bilder rausgekramt. Die Betonung liegt hier manchmal in der Tat auf "Mini", wie die ersten beiden Photos zeigen:






Auch gibt es einige Photos, auf denen man die vor Jahrzehnten noch so richtig schnieke Aufmachung spanischer Ministranten sieht:




Mehr Bilder gibt's hier.

[HT an NLM's Gregor für's Finden und mir Mitteilen!]

Monday, April 26, 2010

Rückkehr der Alten Messe und des vielen Stoffes

Am Samstag wurde in der Basilika "National Shrine of the Immaculate Conception" in Washington DC zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder die alte Messe zelebriert. Zelebrant war Bishop Edward James Slattery, Tulsa, der für den aus bekannten und verständlichen Gründen "verhinderten" Kardinal Hoyos einsprang.

Gleich nach Ende der Messe flippte die englischsprachige Blogoezese wegen der Qualität der Predigt förmlich aus. Hier, beim geschätzten Fr. Z, könnt Ihr die Predigt nachlesen und auch anhören.

Als Zuckerl war dann einer der Besucher des Shrines so lieb und hat ein Video des Bischofs eingestellt, wie er mit weiiiiiiiiiit ausschweifender Cappa einzieht:


Awesomeness prevails

Monday, April 19, 2010

Noch vier Tage!

Wer mindestens 799,- € zuviel hat und seinem Bischof entweder ein hüsches Geschenk machen oder ihm einen kräftigen Schrecken einjagen möchte, der hat noch bis zum 23. April 16:45 Zeit, sich bei eBay diese Cappa abzugreifen.


Das Stück wird sogar mit Pelz geliefert!

Friday, April 16, 2010

Eyecandy!

Wem diese Teaser-Photos von Kardinal Rodé bei den Francescani dell'Immacolata gut gefielen, der kann jetzt auf Maranathas Picasa-Seite die ganze Angelegenheit in über 150 Bildern bewundern.

Check it!

Tuesday, April 06, 2010

Es muß ja nicht immer der gramgebeugte Rücken sein...

Ostern ist da. Die Oktav ist im vollen Schwung. Draußen zwitschern bei strahlender Mittagssonne die Vöglein ganz allerliebst, die Leute aus der Gärtnerei stellen überall im Haus wild-bunte Blumensträuße auf und der Herr Alipius fühlt sich irgendwie beschwingt, reichlich fröhlich und ganz und gar nicht an dem interessiert, was Kardinal Sodano kürzlich fettnäpfchensuchend als "Geschwätz" bezeichnete (Nicht, daß er nicht Recht hatte, aber er hätte sich darüber im Klaren sein sollen, daß nun die absichtlich unverständigen Medien es so hinbiegen, als hätte der Kardinal die Klagen der Opfer als "Geschwätz" bezeichnet). Also eröffne ich mal wieder die katholische Klatschspalte, Unterabteilung "Stil-Check":


Zuerst ein mittlerweile schon beinahe normaler Anblick: Franc Kardinal Rodé, Präfekt der vatikanischen Ordenskongregation, hat am 25. März bei den Francescani dell'Immacolata acht junge Männer zu Priestern geweiht.


Da es rituell bei diesen Franziskanern schwer "außergewöhnlich" zugeht, gab es - na klar - die Cappa! Die kommt hier besonders schön zur Geltung, weil die Sonne brav mitspielt.



Das hier ist eine Rarität aus Polen. Die Prälaten dort haben ganz besondere Mäntel. Es ist eine Art knopfloser Greca mit Pelz gefüttert. Wie Ihr seht, gibt's die in rot für Kardinäle und auch in schwarz für Kanoniker.


Auch Papst Johannes Paul II wurde, als er noch Erzbischof war, mal in einem solchen Wärmespender gesichtet. Klar, Tierfreunde finden das sicher nicht so toll, aber ein Blog, das eine vernünftige katholische Gossip-Spalte führen will, darf an solchen Phänomenen nicht ohne erhobenen Daumen vorübergehen.

Sunday, March 21, 2010

Mal wieder 'was...

... auf die Augen:

Dank der Jungs vom Liturgia-Forum ist für Nachschub in der Kategorie "Saucoole Spanische Domherrenoutfits" erstmal reichlich gesorgt!

Heute: Ein historischer Blick nach Toledo (Leider etwas krümelige Qualität):


Thursday, February 25, 2010

A propos Kardinal Micara...

Ich sitze hier und krame Informationen über die Feierlichkeiten zusammen, die 1948 in Köln anläßlich des 700sten Jahrestages der Grundsteinlegung des Kölner Domes stattfanden. Denn der hier gestern in jungen Jahren im Bild vorgestellte Clemente Micara war 1948 päpstlicher Legat in Köln. Und er eroberte offenbar die immer noch kriegsgeschundene und grau darniederliegende Stadt als rauschend-roter "Barockengel" (so tauften ihn die Kölner) im Sturm. Und der "Barockengel" ist heute noch im kollektiven Kölner Gedächtnis präsent. Nicht nur dies: Auch ich, der alte Düsseldorfer, wußte von dieser Geschichte. Auch Leser maternus wies bereits in einem Kommentar darauf hin und verlinkte zu einigen coolen Photos (weiter unten). Das ist für mich Anlaß genug, das Thema mal für am römsten aufzuarbeiten.

Hier findet Ihr einen SPIEGEL-Artikel von 1948, der - man mag es angesichts des heutigen Zustandes des Blattes kaum glauben - mit diesen drei Zeilen beginnt:
    KIRCHE
    Ein wunderbares Schauspiel
    Das Abendland demonstrierte
Wohlgemerkt, das war 1948, also noch einige Jahre, bevor das Abendland begann, seine Identität einzutauschen gegen dumpfen Spaß an der Rebellion, selbstgebastelten Glauben, Abtreibungen, Gruppensex, Gender Mainstreaming und den heldenhaften Mut, wegen des geringsten Anlasses gegen das kirchliche Lehramt anzustänkern (und dann im Blitzlichtgewitter und Beifallssturm zu sagen "Ja, genau! Seht her! Ich!").

Das Buch Glück, Stadt, Raum in Europa 1945-2000 von Romana Schneider und Rudolf Stegers aus dem Jahr 2002 schildert die Feierlichkeiten. Durch die im Erscheinungsjahr des Buches gegenüber solchen katholischen Muskelspielen wohl obligatorische Flapsig- bis Respektlosigkeit hindurch strahlt trotzdem noch verschämt die farbige Wärme des Augenblicks:
    Heimlicher Mittelpunkt der ganzen Festwoche, um nicht zu sagen der "Star" des "Event", wußte Clemente Kardinal Micara den Massen zu geben, was sie haben wollten. Mit seiner cappa magna - diesem wallenden Purpurgewand, dessen lange Schleppe ein Diener trug - spielte der offenbar glückliche ältere Herr wie ein barocker angelus domini oder wie eine Diva mit ihrer Robe. Und im Vergleich mit den durch die Erfahrung des Weltkrieges verspannten, oft wächsernen, ja steinernen Gesichtern anderer Geistlicher war die Miene des päpstlichen Legaten von beinahe himmlischer Gelöstheit.
Maternus weiß noch zu berichten:
    Eminenz lief die Strecke zwischendurch Kußhändchen-werfend durch die Menge...
Zu schön!

Und hier sind die Bilder:


Ankunft des päpstlichen Legaten. Man beachte den flotten Schlitten im Hintergund.


Begrüßung durch Kardinal Frings.


Und gleich noch einmal. Steht dort hinten rechts Kardinal Faulhaber? Sieht ihm zumindest ähnlich...


Die Prozession...


"Ächz... Ich brauch' ein Bier! Wären wir doch nur in Düsseldorf!"


Barockengel... Es entzieht sich mir nicht gänzlich, wie die Kölner auf diesen Namen kamen.

Die Bilder stammen vom englischen Blog the far sight 2.0, einem katholischen Eyecandy-Prunkgewitter, bei dem Puritaner und WsK-Mitglieder sofort Augenbluten bekommen.

Wednesday, February 24, 2010

Was für ein Jahrgang!

Danke an Gregor für den Hinweis auf dieses sensationelle Photo, welches die Jungs vom liturgia-forum fanden.


Auf diesem Bild sieht man von links nach rechts diese künftigen Kirchenfürsten: Luigi Kardinal Maglione, zwei Unbekannte, Clemente Kardinal Micara (der schon zu ahnen scheint, daß ihm einst der Purpur winkt), Francesco Kardinal Marchetti Selvaggiani, Papst Pius XII, ein Unbekannter, Monsignore Carlo Respighi (Präfekt der Päpstlichen Zeremonien) und Benedetto Kardinal Aloisi Masella.

Das Bild dürfte, wie Gregor vermutet, aus dem Archiv des Almo Collegio Capranica stammen.

Danke Gregor!

Ach ja: Sehr elegant, meine Herren!

Monday, February 15, 2010

Spanien und kein Ende!

Und schon wieder schnieke Photos von spanischen Domherren, dieses Mal mit einem schönen Vorher/Nachher-Vergleich:


Die Kanoniker des Kapitels der Kathedrale von Cuenca trugen einst eine schwarze capa mit weißem Pelz und einem farbigen Futter (vielleicht rot).


Hier können Interessierte die typische capuz einmal aus der Nähe betrachten.


Seit 1983 sieht die Chorkleidung der Kanoniker nun so aus. Dies hängt vermutlich mit dem im selben Jahr eingeführten neuen CIC und den darin enthaltenen Beschneidungen bestimmter Privilegien zusammen (Ich kann's aber nicht mit Sicherheit sagen. Spezialisten, die mehr wissen, sind zur Aufklärung eingeladen).


Monday, February 01, 2010

Sportlich und geziemend zugleich

Einen herzlichen Dank an NLM's Gregor, der mich auf diese Bilder aufmerksam machte:


Seminaristen mit Talar und Tonsur beim baskischen Nationalsport Pelota.


Dies ist die simple, schlägerlose und in Spanien beliebteste Variante, wie ich mir sagen ließ.


Ein besonders engagierter älterer Herr reckt den Kopf ins Bild: "Komm schon, Junge! Den kriegst du locker!"

Die Bilder stammen von der Seite Ceremonia y rúbrica de la Iglesia española. Wen es nicht stört, daß alle Texte in spanischer Sprache sind, den erwartet dort eine schier unerschöpfliche Schatztruhe neuer und alter Fotografien, die so ziemlich den gesamten liturgischen Bereich des Katholizismus (mit fettem Fokus aus Spanien, versteht sich) abdecken. Es ist wirklich alles dabei: Sakramente, Kirchenjahr, Heiligenfeste, Paramente, Gewänder vom Papst bis zu Seminaristen, Amtsinsignien, vatikanische Kuriositäten und und und. Ich selbst bin dort auch Stammgast, hatte allerdings diese coolen Bilder noch nicht gesehen.

Danke, Gregor!

Friday, January 29, 2010

Sweeeeeeeeeeet!

Ermuntert durch meinen jüngsten Erfolg mit den hochwürdigen Herren des Domkapitels von Pamplona begab ich mich heute nochmal auf die Jagd nach farbenfrohen Kanonikern. Und landete wieder in Spanien! Die können's einfach!

Heute also stelle ich das Kapitel der Kathedrale von Segorbe vor. Die erstrahlen gänzlich in sattem Rot, scheinen sich gar Seide zu gönnen (wenn ich den Schimmer auf einigen der Bilder nicht fehldeute) und haben sogar noch kuscheligen, weißen Pelz, und zwar genau dort, wo während einer langweilegen Predigt das Kinn sanft hinabsinkt. Klug erdacht!







Dieser Fund rechtfertigt nun endgültig auch ein neues Label, um das Feld ein wenig auszudünnen. Bei Beiträgen dieser Art heißt es künftig demnach nicht mehr "Katholisch? Ja, bitte!" sondern "Catholique? Très chique!"

Ich werde auch noch ein paar ältere Beiträge um-taggen, damit's beim Klick auf's Tag mehr zu sehen gibt.

Thursday, January 28, 2010

Die Kanoniker aus Pamplona

Der geneigte Leser erinnert sich vielleicht, daß ich, als ich vor anderthalb Jahren die Chortrachten diverser spanischer Domkapitel im Bilde vorstelle, mich als besonderer Fan der schwarz-roten Gewänder aus Pamplona outete.

Ich war also schwer entzückt, als ich jüngst im Internet noch ein paar Bilder vom Domkapitel aus Pamplona fand:







Pamplona ist ja auch und vor allem wegen des wüsten Stierlaufs bekannt, der alljährlich während der Sanfermines, der Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Firmin, Tausende von Schaulustigen in die Stadt lockt. Jetzt habe ich natürlich gleich mal überlegt: Trägt das Kapitel der Kathedrale von Pamplona deswegen vielleicht rot? ;-)