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Tuesday, June 15, 2010

Neu!

Auf Non Draco Sit Mihi Dux bloggt "Ex-Baptistin, Ex-Hippie, Ex-Revoluzzerin, Ex-Feministin, Ex-Grüne, Ex-Esoterikerin, Ex-Schamanin" Dorothea, die sich nun freut, "nach Hause gekommen" zu sein "in die katholische Kirche, auch wenn die offenbar seit Jahren die Möbel aus dem Fenster werfen - aber darüber reden wir noch."

Okay! Ich freu mich und bin gespannt! Jedenfalls willkommen in der Blogoeszese!

Thursday, June 10, 2010

Bereits vor drei Tagen...

... schrieb Marcus (der mit dem C) auf St. Irenäus diesen lesenswerten Kommentar zum Kommentar (eines ARD-Hörfunkbeitrags).

Ich hab's erst heute entdeckt. Ist mir wohl in der hektischen Studienphase durch die Lappen gegangen. Jedenfalls: Wer ihn nicht gelesen hat, dem sei dieser Kommentar empfohlen!

Spätbarock, -baröcker, am -baröcksten!

Gregor hat auf New Liturgical Movement eine ganze Reihe toller Bilder von seinem Besuch der Abtei Zweifalten gepostet. Ich tease Euch natürlich mit einem Putto, aber es gibt noch viel mehr zu sehen, also nix wie hin!

Wednesday, June 09, 2010

Röchel...

Ich habe jetzt fünf Stunden am Stück gebüffelt und jetzt ist erstmal Schluß. Viel Posting-Energie habe ich im Moment leider auch nicht, aber es gibt ja eine ganze Blogoezese und dazu noch die englischsprachigen Brüder und Schwestern.

Mal sehen...

Johannes hat auf J.P. Sonnen's Orbis Catholicus dieses interessnte Titelblatt der Jewish News von 1942 gefunden.

Larry D von Acts of the Apostasy gefährdet mit dem Bericht von der Annual Progressive Catholyc Spelling Bee das Zwerchfell.

Bereits gestern fand der Annuntiator dieses Kunststück.

Mark Shea ist endlich wieder zurück, bloggt auf Catholic and enjoying it wie ein Weltmeister und präsentiert das nächste Juwel aus dem ca 2050 erscheinenden Klassiker "Politische Korrektheit, Verzärtelung der Gesellschaft und Hirnaufweichung: Wie wir es endlich bis ganz nach unten schafften." Bei den Jungs vom Creative Minority Report gibt's das Video mit einem kleinen Kommentar.

Sponsa Agni hat Bilder von einer ewigen Profeß aus der Basilika von Kloster Waldsassen.

Und dann fand die FAZ heraus, daß Deutschlands Pfarrer immer mehr an Ansehen in der Bevölkerung verlieren. Das ist ja nun wirklich keine Überraschung. Sollen sie halt in Zukunft die Flossen von den Kindern lassen. Allerdings: Wie kriegt man das Ansehen wieder hoch, wenn die Medien sich nur für die Skandale interessieren und nicht für die gute Arbeit, die Priester und Ordensleute überall im Lande leisten?

Saturday, June 05, 2010

Mini-Blogger-Treffen

Es ist im Moment viel zu heiß in Rom. Daher habe ich beschlossen, nach dem netten Mittagessen mit einer sehr gut gelaunten Benedetta erst einmal nach Hause zurückzugehen und ein Nickerchen zu halten. Wenn die Sonne etwas tiefer steht, wage ich mich nochmal raus. Zuerst aber zwei Bilder von unserem Mini-Blogger-Treffen:


Ja, ich bin fett, aber nicht SO fett. Das sieht so komisch aus, weil ich die Kamera selbst gehalten habe und irgendwie meinen Hals verrenke, so daß ich auf dem Photo einen Kardinal-Ottaviani-Gedächtnis-Kropf habe.


Ich habe die rosafarbene Benedetta abgelichtet, während sie mich photographierte. Das Bild von mir könnt Ihr dann bald auf Benedettas Blog sehen.

Friday, June 04, 2010

Weiter geht's...

... bei Josef Bordat. Er hat den zweiten Teil einer kleinen Trilogie zur Religion im Spiegel der empirischen Sozialforschung veröffentlicht. Den ersten Teil findet Ihr hier. Einen kurzen am römsten-Kommentar zum ersten Teil gibt es hier.

Der zweite Teil ist hochinteressant und schließt mit dem knackigen Statement:
    Richtig interessant wird es, wenn die Daten nicht nur die Mär vom „bösen“, sondern auch die vom „dummen“, „engstirnigen“ und von der Kirche „unterdrückten“ Christen atomisieren, wenn sie eindeutig zeigen: Bildungsorientierung, Offenheit für fremde Kulturen und ein Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung zeichnen Christen wesentlich öfter aus als Konfessionslose. Oder aber, wenn sie das Vorurteil der Gefahr einer psychischen Deformation durch religiöse Erziehung („Indoktrination“) als ebensolches entlarven.

Thursday, June 03, 2010

Schwitz...

Ich habe jetzt mit kleinen Unterbrechungen seit 10:00 Uhr gelernt und jetzt ist SCHLUSS!

Mal schauen, was ich in der Blogoezese so verpaßt habe...


Aha! Der Annuntiator hat eine Spitzenseite zu bayerischem Brauchtum ausfindig gemacht!

Na bitte! Johannes entdeckt, daß Ökumene auf dem Land funktioniert!

Schau an! Am Jakosbrunnen gibt's Filmtips für den Sommer (Darunter auch Gran Torino von und mit Eastwoods Clint; ein Streifen, den ich sehr mag).

Bitte! Ulrich hätte gerne ein paar Ratschläge für seinen Brief an Erzbischof Zollitsch.

Freiluft-festlich! Stanislaus dokumentiert prachtvolle Fronleichnam-Aktivität in Köln.

Wichtig! Vox coelestis braucht Gebet!

Prima! Elsa hat alle Informationen über die kirchenerneuernde Aktion Ninive.

Tuesday, June 01, 2010

Immer mehr!

Noch ein neues Blog in der Zese...

Seit dem 28 Mai dabei: Der geheimnisvolle Annuntiator, von dem man im Profil immerhin erfährt, daß seine Branche die Religion ist.

Willkommen!

Ein Leser schreibt...

Dieser Kommentar eines Lesers zu diesem Posting gefällt mir wegen der Umkehrgeschichte und der daraus sich ergebenden positiven Einstellung zur Heiligen Messe und zum Heiligen Vater so gut, daß ich ihn einfach veröffentlichen muß:
    Lieber Alipius, da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Es ist die pure Panik, die aus diesen WsKlern spricht.
    Seit meiner Firmung war ich zwanzig Jahre nur noch zu Beerdigungen und Hochzeiten in der Kirche. Bis ich wirklich durch Zufall (ein katholisch sozialisierter "Atheist" zündet schon mal ein Kerzchen für seine Oma an, wenn keiner es sieht;) - es wurden Kommunionsbänke aufgestellt und man bereitete den falschen Altar vor, meine Neugier war geweckt )in eine Messe im außerordentlichen Ritus hineingeriet. Am selben Abend bestellte ich mir das schöne Buch "Der Geist der Liturgie" von Joseph Ratzinger und ich kann mir keinen Sonntag ohne heilige Messe mehr vorstellen (ordentlich oder unordentlich).
    Und Papa hat das ganz klar erkannt, dass die Menschen meines Alters sich intensiv damit auseinandersetzen müssen und es sogar gerne tun, wenn sie verstehen wollen was da vor sich geht. Das würde freilich das Ende der jahrzehntelangen Abrissarbeiten bedeuten.Davor haben sie alle Angst, die Reformer, dass das Wissen um die katholischen Glaubensinhalte wieder unters Volk kommen könnte, und sie sich rechtfertigen müssten, für den Unsinn den sie so verhasenhüttln.
Danke für den Kommentar, outis!

Amüsanter Artikel...

... im European: Alexander Kissler über die ökumenische Dampfplauderei:
    Die Ökumene komme nicht voran, heißt es. Längst nicht nur theologische Streitpunkte sind aber für diesen Eindruck verantwortlich. Ökumene ist oft leider ein anderes Wort für Ahnungslosigkeit und Selbstaufgabe.

Monday, May 31, 2010

Toller Artikel bei Josef Bordat!

Im Herzen bewahrt und erwogen. Marianisches Gottvertrauen und das Geheimnis des Glaubens

Kostprobe:
    Das Geheimnis gibt dem Glauben seinen Sinn und macht ihn reich. Es erhebt ihn über die Wagheit des bloßen Nicht-Wissens. Ein Glaubender ist mehr als ein Nicht-Wissender. Der Gläubige steht nicht konfrontativ zum Geheimnis, wie der Nicht-Wissende zum Rätsel, sondern kontemplativ. Während dem Nicht-Wissenden das Rätsel äußerlich bleibt und seine Sehnsucht ihn treibt, es zu überwinden, verinnerlicht der Gläubige das Geheimnis. Es wird ein Teil seiner Identität und er selbst ein Teil des Geheimnisses.

Schaut mal...

... was unsere blogoezeseninterne Verseschmiedin hier gerissen hat!

Danke, Eugenie!

[** tränen-der-rührung-aus-den-augen-wisch **]

Wieder da!

Auf Peter Essers Blog Echo Romeo ist seit drei Tagen wieder was los!

Nach dreieinhalb Jahren Pause!

Das freut!

In der Hoffnung auf regelmäßige Einträge setze ich dann auch gleich mal einen Link in der Blogroll.

Friday, May 28, 2010

Tolerantes Christentum

Unter diesem Titel hat Josef Bordat einen sehr interessanten Artikel gepostet, der anhand des empirischen Materials aus einer Studie den Zusammenhang zwischen überzeugtem Christsein und Toleranz untersucht.

Grob zusammengefaßt sieht es so aus, daß überzeugte Christen bedeutend weniger Probleme mit Gläubigen anderer Religionen als Nachbarn haben, als überzeugte Konfessionslose. Einen Vorsprung bzgl. der Ablehnung haben die Christen bei Rechts- bzw. Linksextremisten, Trinkern, Drogenabhängigen und AIDS-Kranken.

Josef Bordat dazu:
    "... werden von den Christen/Kirchgängern Menschen tendentiell eher für ihr Tun kritisch beäugt als für ihr Sein. Bei den Konfessionslosen/Nicht-Kirchgängern ist das umgekehrt: Hier ist das Sein als Moslem, Jude oder Schwarzer eher „Grund“ für die Ablehnung. „Bestraft“ der Christ also die unangenehmen Eigenschaften bei größerer Vorbehaltlosigkeit gegenüber dem Wesen des Menschen, ist das bei Konfessionslosen gerade anders herum.

    Es geht sicher zu weit, wenn ich nun folgere: Der Christ liebt den Menschen und hasst die Sünde, beim Konfessionslosen ist das umgekehrt."
Wir haben bei uns am Angelicum den Spruch: "Liebt den Sünder, haßt die Sünde" eingebläut bekommen. Wenn man nun bedenkt, daß ja jeder Mensch ein Sünder ist, ließe sich dies in der Tat übersetzen in "Der Christ liebt den Menschen und haßt die Sünde".

Andererseits: Sollten die Christen (gemäß dem Spruch "Liebt den Sünder, haßt die Sünde") nicht noch lieber neben Säufern, Fixern, Zockern und Huren wohnen wollen? Denn dies sind doch die Sünder, die zu lieben wir aufgerufen sind. Wurde in der Frage nach den Menschen anderer Religionen vielleicht so etwas impliziert wie ein anständiger, teilweise mit der christlichen Lehre kompatibler Lebensstil, was dann Christen eher sympathisch erscheint als Konfessionslosen, die möglicherweise schon bei der Erwähnung von Religion und Glauben entnervt abwinken?

Das sind nur ein paar Überlegungen, die mir durch den Kopf schossen, als ich den Artikel las. Was mein Ihr?

Tuesday, May 25, 2010

A propos...

... Kardinal Ottaviani:

Peregrinus hat auf Allotria Catholica ein paar Zeilen über den Kardinal geschrieben, die einen sehr schönen Kontrast bilden zum Mythos des unbarmherzigen Großinquisitors. Ich selbst traf einmal Leute, die Kardinal Ottaviani noch persönlich kannten. Nach all dem, was die so erzählten, muß er ein sehr frommer, schäfchennaher und beeindruckender Hirte gewesen sein. Peregrinus fasst es so zusammen:
    Ein Mann also, der sich gleichermaßen um das Wohl der Kirche, um ihre Lehre, ihre Liturgie, und um das Wohl armer und gefährdeter Jugendlicher verdient gemacht hat.
Mehr kann man fast nicht verlangen.

Wir, die harten Arbeiter!

Elsa's prima Artikel Von Freibeutern zu hart arbeitenden Fischern
 ist seit heute auch auf zenit abrufbar!

Sunday, May 23, 2010

Sweeeeeeeet!

Geht mal rüber zu Fr. Z und lest Euch diese schöne Geschichte durch!

Friday, May 21, 2010

Elizabeth Scalia...

a.k.a. The Anchoress hat auf First Things einen sehr guten Text zur aktuellen Abtreibungsdebatte in den USA geschrieben. Fragend, aber nicht urteilend; aus dem Glauben erklärend, aber nicht schulmeisternd; provozierend aber voll Vertrauen in das Vertrauen:
    Our society loves time-travel stories. We love to tease the notion that one change in the time-continuum can have drastic and far-reaching consequences, even for peripheral characters, and for generations. A quantum slip, and the whole world may be forever altered.

    But we never wonder (and indeed, some will hate me for daring to do so, here): what happens, within that continuum, when a woman who perhaps, in God’s plan, was supposed to die, instead chooses to kill the baby and remain alive?

    If we believe that God has indeed has loved us into being, and for a purpose, what happens when the purpose is thwarted? Suddenly everyone in the mother’s world, even those on the periphery, may see their lives tilted away from the original “plan” God had for them. Perhaps lessons that need learning go unlearned. Perhaps a gadget that needs inventing in order to feed millions in the third world must be invented later. Perhaps a child meant to grow up formed by the knowledge that her own mother loved her so much that she risked death for her is not born at all, and a love that needs manifesting and expressing, goes undiscovered, and unshared.

Wednesday, May 19, 2010

Skyscrapers and Suits

Die Anchoress hat auf First Things einen herrlichen Kommentar zur Wussification (etwa: Verweichlichung) des Arbeitsplatzes geschrieben:
    The men who built the Empire State Building stood on bare planks to work in the sky; paradoxically, they were grounded in reality, not theory. They did not have to concern themselves with tones and timbres; nor did the educated architects who dreamed up skyscrapers. One suspects that if either the man on the beam or the one with the blueprints had been approached by a tanning-booth-bronzed-and-manicured corporate bureaucrat, and asked to enumerate their “goals” as part of their “performance review” they both would have hooted at him in derision. “My goal,” the first would say, “is to not fall. It’s to stay alive so I can pick up my pay, have a beer with the wife, raise the kids and get into heaven a half-hour before the devil knows I’m dead.”

    “My goal,” the architect would say dismissively, “is to make your jaw drop, and the drop it some more; I want to build a mystery!”

    Very likely the bureaucrat–too timid to walk the sky, and too unimaginative to even conceive scraping it–would have found their answers vague, and given both of them low marks in team-building, professional comportment and attention to guidelines. He would recommend training meant to get them comfortable with thinking and living inside the approved boxes, “and at no point should such recklessly lighthearted men be considered for promotion,” he would write.
Ich empfehle auch die Lektüre der am Anfang des Artikels verlinkten Geschichte “Bullshit” Is One Word, “Performance Review” Two von Larry McCoy. Ich mußte unweigerlich und sofort an einen meiner Lieblings Cubicle-Filme denken: Office Space!

Saturday, May 15, 2010

Das Höhlengleichnis und die MSM

David S. Oderberg, Philosophieprofessor an der Universität von Reading, England hat auf mercator.net einen langen aber sehr lesenswerten Text gepostet:
    Appearance and reality: what Plato can teach journalists and the media

    Did the Greek philosopher foresee the demise of the mainstream media?