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Thursday, June 10, 2010

Mehr Neuigkeiten zum Fall Padovese...

... gibt es hier und hier.

Besonders heftig (wenn es so stimmt, wie dort geschildert) ist der erste (englische) Artikel, in welchem der geneigte Leser nebenher auch noch lernt, daß in Marokko jüngst 7.300 muslimische Doktoren erklärten, Christliche Nächstenliebe sollte als religiöser Terrorismus betrachtet werden...

** schluck... **

** hick... **

** flaschewiederabstell **

** nochmalgenauhinschau **


Ne, das steht das wirklich.

Ich habe so ein inneres Islam-o-Meter und das steht momentan mit viel gutem Willen bestenfalls auf "Vernunftgesteuerte, aufmerksame und hellwache Islamkritik in Europa ist wie Penicillin bei Mandelentzündung".

Na ja...

Ich bin ja immer gerne bereit zu glauben, daß die etwas dünnhäutigeren Anhänger der Religion des Friedens (und sei es nur des inneren, persönlichen Friedens...), bei jedem kleinen Dreck sich heulend in westliche Botschaften werfen oder US-Flaggen zerfetzen oder Papst-Abbilder verbrennen.

Wo genau allerdings auf diesem Bild auch nur ansatzweise der Heilige Vater zu erkennen sein soll, daß ist mir nicht so ganz klar:


Einige englischsprachigen Medien machen momentan einen ziemichen Trubel um die Verbrennng einer Papst-Puppe während einer Demonstration in Mazar-e-Sharif, Afghanistan. Auf dem Bild oben soll diese Puppe abgebildet sein...

Was klar ist, das ist die grobe Richtung, in die es nach Meinung der über 1.000 Teilnehmer dieser Demonstration gehen soll: "Death to America! Long Live Islam!"

So weit, so originell, möchte man sagen.

Doch woher rührt die Entflammung?

Offenbar konvertieren Muslime zum Christentum [ÜS meine]:
    "Wir wollen, daß all jene, die von Islam konvertierten, bestraft werden. Wir wolle auch, daß Die Islamische Republik Afghanistan alle Kirchen, die hier errichtet wurden und alle Organisationen, die das Christentum verbfeiten, verbietet", sagte ein Demonstrant, Zabiullah Khan.
Verantwortlich für die Hinwendung zum Christentum sollen sogenannte ausländische NGOs (Non-Governmental Organisations) sein. Dabei handelt es sich in der Regel um christliche Hilfsorganisationen.

Bereits in der vergangenen Woche stießen Demonstranten Todesdrohungen gegen Ausländer aus, da diese versuchten, Muslime zur Umkehr zu bewegen.

Was auch immer in Afghanistan geschieht, und wie auch immer man dazu stehen möchte: Sollte es gelingen, diese Leute von der Taiban zu befreien, so ist noch nicht viel gewonnen. Von dem größeren Unterdrücker, dem Islam, wird man sie nur unter bedeutend höherem Blutzoll befreien können. Denn die Christen kommen mit Buch und Wort und Hilfe. Die protestierenden muslimischen Studenten hingegen kommen mit Todendrohungen, Stöcken und Fackeln.

Wednesday, May 26, 2010

Wie unsicher muß man sich seines Glaubens eigentlich sein*...?

Hafis Mohammad Said ist Gründer der Jamaat-ud-Dawa. Diese ist eine Nachfolgeorganisation der ebenfalls von Said gegründeten Lashkar-i-Toiba, welche als terroristische Vereinigung verboten worden war. Jamaat-ud-Dawa ist eine der größten Hilfsorganisationen Pakistans. Sie finanziert sich durch Spenden der Mitglieder und Sammlungen. Die Organisation engagiert sich im kulturellen Bereich durch den Betrieb einer Universität sowie von Internaten, Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen. Ferner unterhält sie Koranschulen.

Unlängst gab es in Pakistan eine Konferenz von über zwei Dutzend religiöser Gruppen, die alle unter der Jamaat-ud-Dawa arbeiten. Dort wurde beschlossen, sich mit einem ganz bestimmten Anliegen an die UN zu wenden: Es soll ein weltweites Gesetz in Kraft treten, welches Blasphemie gegen Propheten verbietet und auf welches für Gesetzesbrecher die Todesstrafe steht.

Said: "Alle moslemischen Länder sollten auf die UN Druck ausüben, damit sie ein Gesetz verabschieden, welches für die, die Blasphemie begehen, die Todesstrafe vorsieht."

____________________

* ... oder - und das schießt mir jetzt nur grade so durch den Kopf - ist es wirklich so, daß wir es hier (zumindest in dieser Form) nicht mit einer Religion zu tun haben, sondern nur mit einem Haufen blutrünstiger Raufbolde - sortiert in einem simplen System von mächtiger Hierarchie und willigem Fußvolk - die befürchten, sich einen Job suchen, Umgangsformen erlernen und etwas aufbauen statt zerstören zu müssen, wenn sie keine Entschuldigungen mehr dafür finden können, daß sie als erwachsene Männer in Medien oder in Moscheen zu Morden aufrufen oder mit Gewehren über den Schultern in Höhlen leben?

Friday, May 21, 2010

Sinn für Humor?!

Drei Wochen vor dem Beginn der Fußball-WM herrscht in Südafrika Sorge über mögliche Proteste von Muslimen gegen eine Mohammed-Karikatur. Die südafrikanische Wochenzeitung "Mail & Guardian" druckte am Freitag eine Zeichnung, die den Propheten auf der Couch eines Therapeuten zeigt. "Andere Propheten haben Anhänger mit Sinn für Humor", klagt Mohammed dort. Der südafrikanische Rat muslimischer Theologen hatte nach Angaben der Zeitung vergeblich versucht, die Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung verbieten zu lassen. Die Geistlichen hatten demnach vor Gericht argumentiert, die Karikatur könnte zu Gewalt während der Weltmeisterschaft führen. Sie wird vom 11. Juni bis zum 11. Juli in Südafrika ausgetragen.

Hmm... Aber der mutmaßliche ein mutmaßlicher Anschlag auf die WM ist doch schon vor ein paar Tagen aufgedeckt und vereitelt worden?!


Ach, da fällt mir ein: Mir hat neulich ein Bekannter erzählt, wie blödsinnig, stumpf, billig, pseudo-zeitgeistig und alles die Collage von Lars Vilks war, die in Uppsala die moslemischen Zuhörer auf die Palme brachte und daß man eigentlich ihren Zorn doch ganz gut verstehen kann. Stimmt vollkommen.

Allerdings: Vilks ist nicht irgendwer. Er ist in Skandinavien und darüber hinaus seit Jahren als jemand bekannt, dem nichts heilig ist, dessen täglich Brot die Provokation ist und der bei den Moslems auch vor der Aktion schon schwer unbeliebt war. Wenn dann eine Universität ein Seminar zum Thema "Meinungsfreiheit" anbietet und Lars Vilks dort als Redner ausgewiesen wird, dann wundert es mich schon ein wenig, daß dort so viele Moslems im Saal anwesend waren. Ich meine, ich schaue mir ja auch nicht eine Rosa von Praunheim-Verfilmung des Lebens Jesu an. Und wenn ich es doch tu und danach durch einen roten Schleier blicke und nach Blut dürste, dann wird man mich einen Simpel schimpfen oder mir vorwerfen, ich suchte Streit oder den Status des Verfolgten/Opfers.

Ich muß dem Karikaturisten aus Südamerika übrigens recht geben: Sinn für Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, reduzieren nicht nur den Blutdruck, sondern schmälern auch die Blutbäche und - vor allem - sie lassen einen irgendwie so menschlich wirken. Probiert's mal aus. Es funktioniert bestimmt.

Sunday, May 16, 2010

Nachtrag

Ich will keine Hetze machen und keinen Haß schüren.

Ich möchte lediglich auf ein paar simple Realitäten hinweisen und auch auf die Tatsache aufmerksam machen, daß mir ganz persönlich im Zusammenhang mit diesen Realitäten schlicht und ergreifend langam die Geduld ausgeht.

Wenn die voreingenommenen liberalen Mainstream-Medien jedes sich nicht dem Zeitgeist anbiedernde Papst- oder Bischofswort als ein Indiz dafür werten, daß eine tollwütige, menschenverachtende, gewaltlüsterne, gehirngewaschene Horde vatikangesteuter Einfaltspisel sich bald mit Macheten und Sprengsätzen über die zivilisierte Welt hermachen wird, und dieselben MSM gleichzeitig von Moslems ausgeübte Mordaufrufe, Gewalttaten und Brandanschläge auf europäischem Boden irgendwo in einer Randnotiz (wenn übrhaupt) erwähnen, dann kann ich da nur Dummheit oder bösen Willen erkennen.

Und wenn vor dem Hintergrund der berühmt-berüchtigten Regensburg-Rede des Heiligen Vaters die mit uns und unter uns lebenden Moslems meinen, es sei immer noch nicht an der Zeit, den von Benedikt XVI zitierten Schreiber durch Geduld und Sanftmut Lügen zu strafen, dann sehe ich einfach nicht, wie die Bereitschaft zur Gewalt nicht einen erheblichen Bestandteil des Charakters dieser Menschen und der Lehre ihrer Religion ausmachen kann.

Und das geht einfach nicht. Ich bin jederzteit bereit rechts, links, über und unter mir einen Moslem als Nachbarn zu haben, wenn ich mit der Gewißheit einschlafen kann, daß er mir nicht bei nächter Gelegenheit eine reinsemmelt oder gar das Messer an die Kehle setzt, nur weil irgendwo mal wieder jemand auf der Fernbedienung ein paar Knöpfchen gedrückt hat, die den Fanatik-Roboter aktivieren.

Noch was: Gegen Lars Vilks bestehen schon seit längerer Zeit Gewalt- und Mordaufrufe, da er sich bereits 2007 mit ein paar Karikaturen bei den Moslems unbeliebt gemacht hat. Daher waren die Polizisten im Saal. Jeder der Anwesenden wußte genau, was ihn bei einer von Vilks gehaltenen Vorlesung zum Thema Meinungsfreiheit erwartet. Daß trotzdem Moslems in so großer Zahl präsent waren, sagt auch so einiges.

Saturday, May 15, 2010

Und da wir grade beim Thema sind...



Wohl gemerkt: Dies geschah vor vier Tagen im Rahmen einer Vorlesung über Meinungsfreiheit an der Universität von Uppsala/Schweden, also in einem europäischen Land.

Die schweigende Mehrheit gemäßigter Moslems... [** rolleye **]

Elegant...

Moschee neben Ground Zero geplant

Zwei muslimische Organisationen wollen eine Moschee und ein Kulturzentrum beim ehemaligen World Trade Center bauen.


Angeblich soll der Bau am 11. September 2011 eröffnet werden. Das wäre zusätzlich zum Messer in den Rücken dann der passende Tritt in die Nüsse. Ich fand aber bisher nur eine einzige Quelle, die dieses Datum angibt.

Eine Moschee neben Ground Zero. Geplant ist sie selbstverständlich als ein Zeichen des Willens zum friedlichen Nebeneinander der schweigenden Mehrheit gemäßigter Moslems mit den ihnen immer noch ein wenig schüchtern begegnenden Amerikanern. Vielleicht soll's auch nur ein Zeichen sein, welches die überall in islamischen Ländern praktisch über Nacht aus dem Boden schießenden christlichen Kirchen etwas relativiert.

Die eine Seite immer dreister, die andere immer duckmäusiger. Ganz toll.

Thursday, April 22, 2010

Wie lieb...

"South Park" nach Warnung von Islamisten "zensiert"
    New York (dpa) - Mit unverhülltem Spott haben die Macher der amerikanischen Trickfilmserie "South Park" auf eine Warnung von Islamisten reagiert.

    In einer neuen Episode der TV-Satire, die am Mittwochabend in den USA ausgestrahlt wurde, überblendeten sie Anspielungen auf den moslemischen Propheten Mohammed mit Pieptönen und dem visuellen Hinweis «CENSORED» (zensiert) in Großbuchstaben.

    Eine Gruppe namens "Revolution Muslim" hatte die Produzenten der auch in Deutschland populären Serie vor "einem Ende wie dem von Theo van Gogh" gewarnt, wie der Fernsehsender CNN und die "New York Times" am gleichen Abend meldete. Der niederländische Filmemacher van Gogh war im November 2004 nach einem islamkritischen Film von einem radikalen Muslim getötet worden.

    Obwohl die islamistische Organisation auf ihrer Internetseite betonte, dass ihre Äußerung "keine Drohung, nur eine Warnung" [Reicht ja auch als Warnung. Irgendein Wirrkopf, der die Worte im Sinne der Revolutionäre richtig interpretiert und entsprechend handelt, wird sich schon finden] sei, erzeugte der Vorgang in den USA erhebliches Aufsehen. Am Donnerstag war die Webseite zumindest vorübergehend gesperrt.

    Stein des Anstoßes ist für "Revolution Muslim" die 201. Folge der Satireserie von vergangener Woche. Bei "South Park", das sich gern derb über alles lustig macht, treten dabei die Stifter der großen Religionen auf. Nur Mohammed, dessen karikierte Abbildung in dänischen Zeitungen vor vier Jahren zu blutigen Krawallen geführt hatte, fehlt. Stattdessen diskutieren alle, wie Mohammed denn abgebildet werden dürfe. Zum Schluss stehen die Religionsgründer zusammen - statt Mohammed steht ein großer Teddybär in der Mitte.

    In der im Internet veröffentlichten Nachricht der Islamisten an die "South Park"-Schöpfer Trey Parker and Matt Stone hatte es laut CNN geheißen: "Wir müssen Matt und Trey warnen, denn was sie tun, ist dumm, und sie werden für die Ausstrahlung vielleicht enden wie Theo van Gogh. Das ist keine Drohung, aber eine Warnung vor der Realität [!!!], die sie heimsuchen kann."
Das klingt für mich so, als sei es jetzt bereits eine simple Realität, mit der man sich bitte abzufinden hat, daß man als Kreativer durchaus auch abgemurkst werden kann, wenn man bestimmten Erpressungsversuchen nicht nachgibt bzw die Geiselhaft, in welcher der spinnerte Anteil einer Religion die zivilisierte Welt hält, nicht ernst genug nimmt.

Thursday, April 15, 2010

W O A H !

Während der Reclaim American Liberty Conference am Hudson Institute wurde Lt. Col. Allen West (Congress-Kandidat für Florida) gefragt, was man Leuten antworten kann, die alle möglichen Verrenkungen ausführen um beweisen zu können, daß muslimische Extremisten ihre Religion pervertieren.

Der Creative Minority Report zeigt die Antwort in einem zweiminütigen Video. Für alle, die nicht so fließend Englisch sprechen: West sagt, daß man sich mit der Geschichte beschäftigen muß und die Bücher des Islam lesen muß um zu erkennen, daß sie ihre Religion (bzw ihr "theo-political belief-system" wie er es nennt) nicht pervertieren, sondern den Vorgaben exakt folgen. Er sagt zudem, daß - solange man dies in Amerika nicht erkennt und anspricht - man weiterhin seinem eigenen Schwanz nachjagen wird, während die Islamisten ihre formulierten Ziele haben, nämlich sich nicht nur die USA, sondern die gesamte westliche Zivilisation zu sichern.

Starker Tobak.

Wednesday, March 17, 2010

Verstörend

Der Telegraph berichtet, daß radikale Islamisten in britischen Gefängnissen Gangs bilden und eine Art Schari'a einführen.

Im Long Lartin Gefängnis sieht das zum Beispiel so aus: Nicht-islamischen Häftlingen wird das Abspielen westlicher Musik verboten, Bilder von Frauen müssen von den Zellenwänden verschwinden, es darf kein Schwein zubereitet werden (die Häftlinge dürfen selbst kochen), es gibt forcierte Konvertierungen, Drohungen und Gewalt.

Ein Beamter sagt, die Männer treten zum Islam über, weil sie eingeschüchtert werden. Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist, daß die erzwungenen Konvertierungen sich außerhalb des Knastes in Luft auflösen. Aber wer weiß...

Mann, es ist einerseits wirkich nicht leicht, seine Feinde zu lieben. Andererseits macht es mich auch froh, daß ich bestimmte Gedanken, die ich noch vor Minuten hegte, wegwischen konnte, um stattdessen ein Gebet für die Konvertierung der Muslime hin zur Wahrheit zu sprechen.

Thursday, February 25, 2010

Noch Fragen?

Via yahoo-news:
    Libyens Machthaber Gaddafi ruft zu Heiligem Krieg gegen Schweiz auf

    Libyens Machthaber Muammar el Gaddafi hat im Zusammenhang mit dem Bau-Verbot für Minarette in der Schweiz zum Heiligen Krieg gegen die Alpenrepublik aufgerufen. "Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss mit allen Mitteln der Dschihad erklärt werden", sagte Gaddafi am Donnerstag anlässlich eines Gedenktages an die Geburt des Propheten Mohammed in der ostlibyschen Stadt Benghasi. Jeder Muslime, der mit der Schweiz Geschäfte mache, sei ein "Ungläubiger", der sich gegen den Islam stelle. Ein Dschihad gegen die Alpenrepublik sei kein Terrorismus.
Okay, zurechnungsfähig geht anders. Trotzdem die Frage: Wie genau soll ich mir in Zukunft eigentlich einreden, daß jedes kleine Entgegenkommen, welches Europa dem Islam erweist, nicht auf brutalen Drohungen (ausgesprochen oder unausgesprochen) beruht? Ich meine, Gaddafi sagt es hier einfach mal deutlich. Aber wir sind ja alle nicht dumm und durften in der Vergangenheit erleben, wozu man auf islamistischer Seits so in der Lage ist. Woher also die Gewissheit nehmen, daß jede einzelne Moschee, die bei uns steht, nicht in vorauseilendem Schiß gebaut wurde?

Dialog der Religionen?

Der Islam droht und der Westen kuscht bzw. konzentriert sich beim Verletzen religiöser Gefühle lieber auf die Christen.

Gratuliere!

Friday, February 19, 2010

Das ist genau der Punkt!

Auszug eines Artikels, den ich auf zenit fand:
    Algerien: Spannungen wegen Einschränkung der Religionsfreiheit

    ...

    "Würden die islamischen Projekte hier die Oberhand gewinnen, dann wäre das das Ende", sagte Erzbischof Henri Teissier noch 2003 in einem Interview mit deutschen Medien über Gefahren für die Religionsfreiheit. Schleichend ist es nun offenbar so gekommen. Eine Entwicklung, die auch in der Türkei und in Ägypten zu beobachten ist, zeigt sich in der ehemaligen französischen Kolonie Algerien: Um Islamisten zu integrieren, werden einige ihrer Anliegen, so sie denn nicht das Machtgefüge infrage stellen, politisch umgesetzt.

    Um sich mit gewaltbereiten Muslimen zu versöhnen, schränkte Staatspräsident Abd al-Aziz Bouteflika Anfang 2006 deshalb die Religionsfreiheit von Nicht-Muslimen per Erlass ein. Versammlungen von Christen werden seither so strikt kontrolliert wie das Predigen, Spendenflüsse vom Ausland sind weitgehend eingeschränkt und die Mission unter Muslimen ist strengstens untersagt, wobei der Missionsbegriff weit ausgelegt werden kann. „Es ist gut, dass der Bischof Algiers, dem Beispiel Papst Benedikts XVI. folgend, den Mut hatte, jedem mitzuteilen, leise, aber mit Entschlossenheit und Klarheit, dass die Religionsfreiheit so grundlegend bleibt wie die Freiheit des Gewissen und die Gleichheit der Bürger", ist deshalb Pater Samir überzeugt.

    In Algerien sind die 22.500 Christen hauptsächlich unter Berbern sowie unter schwarzafrikanischen Migranten zu finden. Zu den staatlichen Einschränkungen kommen noch Repressionen und Angriffe durch Islamisten hinzu, wie die Brandschatzung in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar an der protestantischen Tafatkirche im nordalgerischen Tizi Ouzou, wo viele Berber leben, wieder zeigte.
"Um Islamisten zu integrieren... / Um sich mit gewaltbereiten Muslimen zu versöhnen...": Genau hier offenbart sich für mich die Misere. Ganze Länder werden von einer Horde schießwütiger, brandschatzender Fundamentalisten in Geiselhaft gehalten und gehen vor ihnen in die Knie. War in Algerien die Religionsfreiheit zumindest von offizieller, staatlicher Seite bis vor ungefähr drei Jahren noch halbwegs garantiert, wurden seitdem sukzessiv Beschränkungen in der Glaubensausübung für Nicht-Muslime eingeführt. Natürlich wird schön Wetter gemacht, indem man behauptet, die Maßnahmen richteten sich nicht gegen die Christliche Minderheit, aber faktisch betrifft es nur sie. Das alles mag in islamischen Ländern noch irgendwie angehen, aber schauen wir auch mal auf uns:

Wie viele Scheren im Kopf gibt es in Europa bereits, weil in der islamischen Welt immer gleich die Botschaften brennen und Blut fließt, wenn die Imame dem Mob sagen, er hätte jetzt bitte auf den Westen ganz böse zu sein! Und nicht nur das: Europa kommt dem Islam doch soweit wie möglich engegen. Mehr noch: Europa bleibt stehen, macht die Türen weit auf und sagt "Kommt rein, Leute!" Dagegen ist ja grundsätzlich auch erst einmal nichts einzuwenden.

Problematisch wird die Geschichte, wenn Generationen verblendeter Linksschwätzer auch im Jahre 2010 ihr Heil darin suchen, die christlichen Wurzeln des Abendlandes und die damit einhergehenden Traditionen in Schutt und Asche zu verunglimpfen, nur, weil sie in der Suppe ein Haar finden, welches grade leider irgendeinem obskuren Projekt der Selbstverwirklichung im Wege steht. Und frei nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund", wirkt für nicht wenige dieser Leute der Islam verlockend. Was meint ihr, wie viele Aufkleber diverser linker Organisationen ich in Wien bereits an Straßenlaternen gesehen habe, auf denen einmal des Recht der Frauen mindestens auf Abtreibung und das Recht der Schwulen und Lesben wenigstens auf Heirat gefordert wird und ein anderes Mal erklärt wird, daß man dem Islam gefälligst erlauben soll, sich so weit zu entfalten, wie er es eben wünscht. Mann, was werden grade die Frauen und die Schwulen und die Lesben die Augen aufreißen, wenn diese Entfaltung spürbar wird!

Nicht in der Lage, zu erkennen, daß es die Katholische Kirche ist, die als eine der wenigen Stimmen versucht, den Menschen vor dem kompletten Sklavendasein zu bewahren und ihn gleichzeitig vor radikaleren Attitüden zu schützen, nölt man aus fehlgeleitetem Kalkül oder aus PC-induzierter Blödheit an Ihr herum und läßt aus purem Schiß vor randalierenden Islamisten gleichzeitig eine Macht heranwachsen, die bald die Sehnsucht nach der guten, alten Zeit wachrufen wird, als es tatsächlich noch Menschen gab, die nur mit Worten versuchten, auf die Realitäten des echten und wahren göttlichen Gesetzes und des Naturgesetzes aufmerksam zu machen.

Saturday, January 16, 2010

Bigottisches Pack

Von der Schändung des Heiligtums in Fatima durch einen Sprayer, der einige Statuen mit pro-islamischen Parolen besudelte, sind zu diesem Zeitpunkt über Google News Search genau zwei Artikel zu finden - beide auf katholischen Nachrichtenseiten.

Ich spiele jetzt mal des Teufels Advokaten [pun SO intended] und behaupte, daß ein fanatischer Katholik hier Stimmung gegen die Moslems machen will. Nicht, weil ich die andere Version nicht auch mindestens ebenso glaubhaft finde, sondern weil es um etwas anderes geht:

Hätte irgendjemand irgendwo in Europa eine Scheibe Schweineschinken an die Türe einer Moschee genagelt und ein paar die Selige Gottesmutter ehrende Zeilen daruntergesetzt, was glaubt Ihr, wie die Reaktionen in den Medien aussähen?

Tuesday, January 12, 2010

Friday, January 08, 2010

Ich weiß nicht...

... ob und wie sehr Ihr Euch für die Situation in Malaysia interessiert. Ich meine die Frage: "Dürfen Christen Gott als Allah bezeichnen? (auch wenn sie es in Malaysia schon seit Jahrhunderten tun, aber was denkt man sich nicht alles an Schikanen aus, um die Ungläubigen zu drangsalieren...)".

Wenn Ihr aktuell informiert bleiben wollt und Euch dabei nicht nur auf offizielle Berichterstattungen verlassen möchtet, empfehle ich dieses Weblog des jungen Katholiken Andrew aus Malaysia. Der hat in den letzten Tagen über Brandanschläge auf Kirchen berichtet und auch einen kurzen Bericht zum Gesamtszenario gepostet. Der sitzt also mitten im Feuer und wird vielleicht in nächster Zeit noch Einiges zu vermelden haben.

Ich habe jetzt auch nach dem mißglückten Anschlag auf den Flug nach Detroit, nach den Morden an den koptischen Christen in Ägypten nach der Weihnachtsmesse, nach dem Mordversuch an Kurt Westergaard und nach den Schikanen in Malaysia endgültig keinen Bock mehr auf Samptpfötchen. Daher das neue Label "Achtung Islam!". Gleichzeitig der Aufruf an alle Leser, mich gleich hurtig zu informieren, sollten irgendwo auf der Welt Moslems sich für Christen engagieren oder sie vor Verfolgung schützen. Ich will ja nicht zu einseitig berichten, wenn es sich nicht vermeiden läßt, bzw. wenn die Realität nicht zu ausgewogener Berichterstattung einläd. Ob sie das tut, werden wir mal abwarten. In mir wächst momentan leider der Verdacht heran, daß ich mich mit all den Abwägungen, Halb-Entschuldigungen und Erklärungsversuchen einfach nur selbst beruhigen wollte und eher belogen als versichert habe. Daher die Bitte: Bleibt mir bitte erst einmal ganz weit weg mit der "Religion" des "Friedens".

Thursday, January 07, 2010

Danke, Kardinal Vlk

Liest Du hier.

Wenn Europa sich nicht daran erinnert, daß das Christentum es aufwachsen ließ und groß machte, wird es kontinuierlich seiner eigenen Zerstörung entgegenarbeiten.