Ihr habt das Ergebnis bei
Elsa gelesen. Den Spielbericht (bis zum momentanen Stand) gibt's hier:
Es geschah in der 42 Minute, kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (von den eigenen Fans liebevoll "Schnarre" gerufen) fühlte sich wohl schon zu sicher, als sie alleine mit dem Ball auf das Tor von Karl "Kalle" Kardinal Lehmann, dem dienstältesten Spieler in den Reihen der DBK, zueilte. Schnarre versuchte es publikumswirksam mit einigen Mätzchen am Ball und vertändelte so kostbare Zeit. Denn kurz, bevor sie abziehen konnte, war plötzlich Robert "Machete" Zollitsch zur Stelle. Die sichtlich überraschte Justizstürmerin versuchte es noch mit einem ihrer gefürchteten Übersteiger, aber da war es bereits zu spät. Der Rest der Abwehr hatte sich formiert, Reinhard "Dobermann" Marx brachte Schnarre mit erlaubtem Körpereinsatz aus dem Gleichgewicht, Walter "Joker" Mixa stahl sich geschickt das Leder und eröffnete mit einem Steilpaß auf Gerhard-Ludwig "Rocket-Man" Müller den Gegenangriff. Dieser verlief wie aus dem Lehrbuch. Das Mittelfeld war schnell überbrückt, sannen die gegenerischen Spieler um Daniel "Neudefinition" Cohn-Bendit doch über die Vorteile der Streichung des Kinderschutzparagraphen nach. Auch mit der Abwehr hatte man leichtes Spiel, da man sich dort noch über die Freilassung diverser als resozialisierungsfähig eingestufter Sexualstraftäter schämte, welche sich umgehend als Wiederholungstäter entpuppten. Mit einer schönen Doppelpaß-Kombination brachten die "jungen Wilden" Franz-Peter "Tebvan" Tebartz-van Elst und Franz-Josef "Kante" Overbeck das Leder bis an den gegnerischen Strafraum. Es folgte ein gezielter Paß auf Publikumsliebling und Routinier Joachim "Bullseye" Meisner, der freistehend ganz cool zum 1:0 einschieben konnte, da Torwart Max "Mütze" Stadler grade darüber nachsann, ob es angesichts der aktuellen Debatte geschickt ist, sexuellen Missbrauch an Kindern zehn Jahre nach Volljährigkeit des Opfers verjähren zu lassen.
Auf den Rängen herrschte bei den Anhängern der DBK entsprechender Jubel. Zwar mußte der Schlachtruf wegen der Fastenzeit etwas umständlich in "Und wir holen den Pokal (Lob sei Dir Herr, König der Ewigen Herrlichkeit)" umformuliert werden, aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch.
Eine aus DBK-Sicht insgesamt sehr zufriedenstellende erste Halbzeit. Man wird nun abwarten müssen, ob Kapitän Schnarre in der Kabine die richtigen Worte findet, um ihre Mannschaft für den zweiten Durchgang noch einmal zu motivieren.