Showing posts with label Nobody expects the Spanish Inquisition. Show all posts
Showing posts with label Nobody expects the Spanish Inquisition. Show all posts

Wednesday, June 09, 2010

Davon...

[Update: Dieses Photo sollte eigentlich nur dazu dienen, diejenigen bloßzustellen, die im Zuge der Mißbrauchsskandale mal wieder ihre eigenen Interessen pushen wollen und über den Zölibat hin zur Frauenordination argumentieren. Also, vielleicht könnt Ihr die Kommentare daran ausrichten und weniger zu ad hominem-Attacken greifen. Erstens ist das in meinem Sinn, denn weder sexuelle Orientierung noch äußere Erscheinung der Damen unterliegen meinem Einfluß und schon gar nicht meinem Urteil. Zweitens tragt Ihr damit auch zur Debatten-Hygiene in der Combox bei. Merci!]


... habe ich gestern zum Glück nichts mitbekommen.

Wednesday, May 12, 2010

Pastoral-Herpes!

Die Jungs von Bad Vestments haben nachgeladen, und es gibt einige HÖCHST interessante, neue Photos.



Falls Ihr länger nicht mehr da wart, schaut mal rein...


Friday, March 12, 2010

Ganz heiß!

Die ersten Photos von der diesjährigen Heterodoxa, der Messe für zeitgenössische PriesterInnen-Kleidung, kommen soeben reingeflattert!

Hier die interessantesten Modelle:

Mary Jane's Technicolor Reefer-Sunburst

Aus dem Pressetext: "Diese während eines Tetrahydrocannabinol-induzierten Tagtraumes von der jungen Designerin Mary-Jane Weedpuffer in nur 27 Minuten entworfene und zurechtgeschneiderte Stola verbindet auf beeindruckende Weise die Ziellosigkeit einer Jugendmesse-Predigt mit der Energie von liturgischem Tanz."


Shelter on a Rainy Day

Aus dem Pressetext: "Für die Herstellung dieser Capes wurden keine Gummi-Quietsche-Entchen getötet!"


Harry, the Hypno-Hobo

Aus dem Pressetext: "Besonders die jungen Männer unter den Designern machen in diesem Jahr von sich reden. Harold Humptum, der Senkrechtstarter aus Berkley, Kalifornien, entwarf diese Kasel, nachdem er an zwei sich umarmende Regenbogen dachte."


Dr. Dandy meint:



[HT: Bad Vestments]

Tuesday, February 16, 2010

Ich bin blind!

Auf Catholic Church Conservation fand ich diese besonders aparten Kaseln:

Der Anglikaner:




Der Katholik:




Dr. Dandy meint:

Friday, November 20, 2009

Was habe ich getan...?

Doktor Dandy erfreut sich offenbar momentan einer gewissen Beliebtheit. Vom conservare-Blog kamen gestern dann auch gleich mal einige Bilder eingetrudelt, die ich dem Doktor doch bitte zur Beurteilung vorlegen sollte.

Au weia! Die Bilder ließen den fülligen Freund feiner Fasern föllig ferzweifeln, ähhh... völlig verzweifeln.

Ladies and Gentlemen!

I give you the Sisterhood of Hardly Orthodox Church-Killer-Girls (S.H.O.C.K.-Girls):







Doktor Dandy hatte noch genügend Kraft, sich bis zur nächsten Chaiselongue zu schleppen und auf diese niederzusinken, bevor er in einen tiefen aber unruhigen Schlaf fiel.

Wednesday, November 18, 2009

"Whoever said that orange is the new pink...

... was seriously disturbed!" [Elle Woods]

Nicht zuletzt, um endlich das Rätsel um die Herkunft des John-Candy-Bildes lösen zu können, hier ein weiteres Schmankerl aus der Abteilung "Was nicht paßt wird passend gemacht".



Die Dame im Bild dürfte vielen bekannt sein. Es handelt sich um Katharine Jefferts Schori, Presiding Bishop der Episcopal Church in the USA und Bischöfin der Diözese von Nevada. Sie ist die erste Frau, die als Primas in der Anglikanischen Kirchengemeinschaft dient. Wie Ihr seht, haben wir Katholiken kein Monopol auf grottoide Paramente.

Und jetzt zu Doktor Dandy: Leser und Co-Blogger Katholik hat ja schon John Candy richtig erkannt. Und zwar ist es John Candy bei seinem kurzen Gastauftritt in Ray Parker Jr's Video zu Ghostbusters aus dem Jahre 1984.

Tuesday, November 17, 2009

Schmerz!


Am Abend vor seinem Leiden nahm er das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, erhob die Augen zum Himmel, zu dir, seinem Vater, dem allmächtigen Gott, sagte dir Lob und Dank, brach das Brot, reichte es seinen Jüngern und sprach:
    "Awesome, Dudes! So wie heute haben wir selten den Gnarl geshreddet! Aber jetzt wird erst mal mit einem mando Stück meines Leibes und einem fiercen Schluck meines Blutes gechillt!"
[P.S.: Wer Doktor Dandy richtig zuordnen kann, der beweist, daß er (oder sie) sich in den 80ern so richtig gut auskennt!]

Thursday, October 29, 2009

Um Himmels Willen!


Das fände ich auch schlimm, wenn ich nicht so'n Äußerlichkeiten-Fimmel hätte!

Friday, October 23, 2009

Man muß es ja nicht gleich zerstören...

Das berühmt-berüchtigte "Lego-Kreuz" des Künstlers Manfred Erjautz aus der Universitätskirche (Jesuitenkirche) in Wien ist bereits am 23. Dezember vergangenen Jahres von Unbekannten zur Hälfte entwendet worden. Den Stab hat man wohl in der Kirche gelassen. Natürlich ist (war) dieses Ding ein Tritt in die Magengrube, aber ein solcher Akt in einem Katholischen Gotteshaus gehört sich einfach nicht. Andererseits: Gustav Schörghofer, Rektor der Kirche, wollte mit dem Kreuz und anderen aus Legosteinen gefertigten liturgischen Geräten die Auseinandersetzung zwischen Kirche und moderner Kunst fördern. Den "Auseinandersetzung"-Teil hat er ja ganz prima hingekriegt. Wenn beim nächsten Mal auch noch irgendwo Kunst zu sehen ist, wer weiß...?

P.S.: Das Kreuz hatte nach Angaben des Kirchenrektors auf dem Kunstmarkt einen Wert von 10.000 bis 12.000 Euro (** hüstel **).


Aber okay, Lego-Kreuze sind natürlich dann auch nur Konsequenz. Bei Tabernakeln der Marke...

... ""Jesus is da bomb!"...

... "Beim Scherzartikelhändler diese Woche im Angebot: Falsche Hundehaufen!"...


... oder "Damit nur keiner auf die Idee kommt, hier handle es sich um etwas anderes als Brot!"...


... muß man sich auch nicht wundern, wenn es bei der Wandlung zu solchen Szenen kommt.


Dann funktioniert selbst verordente Lustigkeit plötzlich nicht mehr so recht.


Und so muß man eben zu noch lustigeren Mitteln greifen...


... oder die Messe gleich in Gegenwart des eigentlichen (hier mit der Rückseite zur Wand stehenden) Altares 'zelebrieren'.

Tuesday, October 20, 2009

Eine Klappe, zwei Fliegen


Am 11. Oktober wurde Alta Jacko in der Ebenezer Lutheran Church in Chicago, die zur Evangelical Lutheran Church of America (ELCA) gehört, zur 'katholischen Priesterin' geweiht.

Glaubt sie zumindest. Und glauben Andere, die der Zeremonie beiwohnten, wie z. B. Joan Clark Houk aus Pittsburgh, eine 'katholische Bischöfin', die der 'Zeremonie' vorstand.

Das ist gleich doppelt geschmackvoll. Dem mal wieder laut und medienwirksam zur Schau gestellten 'Rebellentum' der Damen (wobei jemand, der ohne offizielle J.K. Rowling-Lizenz im Voldemort-Kostüm bei einer Junggesellenparty auftaucht, sich heutzutage rechtlich gesehen in größere Gefahr begibt, als ein Rudel publicityhungriger Mittfünfziger, die in mit Regenbogenmustern bedruckten Polyester-Alben um ein Möbel in einem offiziellen Gebäude irgendeiner kirchenähnlichen Gemeinschaft herumhüpfen) will ich hier mal gar keine Beachtung schenken. Aber daß die Wunde, welche die Frauenpriester-Bewegung mit ihren illegalen und ungültügen Weihen dem mystischen Leib unseres Herrn zufügt, nun also noch von Evangelikaler Seite mit ein wenig Salz bestreut wird, ist ein richtig netter, kleiner, anti-katholischer Coup. Danke.

Jacko wurde übrigens gefragt, welche Position der Vatikan in der Geshcichte einnimmt und antwortete, daß man ihr die Sakramente verweigern oder sie exkommunizieren KÖNNTE. Da bleibt natürlich auch mir endgültig die Spucke weg.

Sunday, June 14, 2009

Das kann doch jetzt nicht...

Johannes hat momentan grippebedingt (gute Besserung!) keine große Lust, ein echtes Highlight entsprechend zu würdigen. Da spring ich doch kurz vor der Sommerpause gerne nochmal in alter "militans"-Tradition ein.



Für die Veröffentlichung dieses Photos sorgte offenbar Ferdinand Kainder, Leiter des Kommunikationsreferats der Diözese Linz, selbst. Somit ist er's selbst Schuld, somit ziehe ich dann auch die Samthandschühchen jetzt mal aus.

Ja, dies ist die "Moderne Monstranz"(©), die zum diesjährigen Fronleichnamsfest in fünf Linzer Pfarren verwendet wurde. Die (un-)gläubig staunenden Katholiken wußten wohl selbst nicht so recht, wie ihnen geschah, als man in der - nach Forrest Gump - Pralinenschachtel-Diözese ("Man weiß nie, was man bekommt") versuchte, ihnen ein mit einer Grillzange gehaltenes Fladenbrot als den zu verehrenden Leib unseres Herrn unterzujubeln.

Was zum Henker, Jungs? Ehrlich... WAS ZUM IN DREITEUFELSNAMEN VERFLUCHTEN HENKER???

Diese hilflosen, vielleicht in irgendeiner Hirn- und Herzenswindung tatsächlich gut gemeinten, aber dennoch so unendlich schlecht gemachten Versuche, die Kirche ums Verrecken (im wahrsten Sinne des Wortes) "ins 21. Jahrhundert" schleudern zu wollen, demonstrieren doch immer und immer wieder nur eines: Hier geht es um alles, nur nicht um unseren Herrn.

Oder, wie der Chfredakteur der Linzer Kirchenzeitung griffig formulierte: "Zu Fronleichnam steht das Brot – als Leib Christi – im Mittelpunkt. Die Besonderheit dieses Brotes ist, dass es in Gemeinschaft gegessen wird. Es wird gebrochen und ausgeteilt. Auch Hoffnung lebt vom Teilen." Ja, blah, toll. Setzen, sechs!

Wer glaubt, mit solchen Auswüchsen des offenbar immer noch virulent grassierenden Späthippietums auch nur eine Seele fester an Gott binden zu können, dem werden spätestens dann die Augen aufgehen, wenn die Leute wegbleiben, weil es anderenorts noch "moderner", "heutiger", "zeitgemäßer" oder häretischer zugeht.

Meine Fresse! Da haben wir in Rom einen Papst sitzen, der sich mit jeder Faser seines priesterlichen Leibes nach würdiger Liturgie und ebeso würdigem Kommunionsempfang und ebenso würdigem Umgang mit dem Leib unseres Herrn sehnt; der immer wieder - sei es beim Angelus, bei den Audienzen, in seinen Schriften - darauf hinweist, wie sehr Kirche und Glauben von der korrekten Einschätzung der Eucharistie und sorgsamer Liturgie leben; der sich nicht scheut, von einigen Leuten in die (ohnehin idiotische, da irreale) Kategorie "Der will zurück vor's Konzil" eingeordnet zu werden; der weiß, daß er sich nicht alle Welt zum Freund macht; den's aber nicht schert, weil er von einer anderen Wahrheit lebt.

Und dann kommen diese Jungs, die immer nach dem Neuen, dem Anderen, dem Hippen schielen, ohne es zu prüfen (denn "neu" und "anders" und "hip" alleine sind ja scheinbar schon Gütesiegel) und fallen dem Heiligen Vater in den Rücken. Schlimmer noch: Sie rotzen auf unser heiligstes Sakrament, weil es einfach zu verführerisch ist, mal wieder etwas "zu versuchen". Fladenbrot auf der Grillzange. Ich kann nicht mehr...

Lieber, hochwürdigster Herr Bischof Schwarz: Stellen Sie Sich vor Ihrem inneren Auge mich auf Knien Ihnen zu Füßen vor! Hab' nur eine Bitte: Greifen Sie zu einer extragroßen Mistgabel und bringen sie diese Scheune auf Vordermann!

Wednesday, April 29, 2009

"Mami, warum haben die Papplaternen oben ein Fragezeichen?"

"Schhh, Söhnchen! Das sind keine Papplaternen. Das..., hmmm... das sind... äh, das scheinen... Kämme zu sein."

"Kämme?"

"Hast Du die Frisuren gesehen?"



In Santa Barbara, Californien, wurden am 19. April vier "katholische" "Bischöfinnen" "geweiht".

Die gute Nachricht: Alle diese Damen haben sich durch ihre Handlungen automatisch exkommuniziert.

Die schlechte Nachricht: Alle diese Damen haben sich durch ihre Handlungen automatisch exkommuniziert.

Tuesday, April 28, 2009

Damit Ihr nicht glaubt...

... der Herr Alipius habe bei seinem Artikel über die Pfarre St. Mary's in South-Brisbane hemmungslos und hysterisch übertrieben, gibt's hier einen kleinen photographischen Beweis:


Augenbluten leicht gemacht

Wednesday, April 22, 2009

* * KA-REISCH ! ! ! * *

Bereits im Februar geschehen, jetzt erst auf catholic ponderings entdeckt:

Der Hausgeistliche des Rochester Institute of Technology, Fr. Richard Hunt, segnet zuerst das Wasser in einem Super-Soaker...

... und "spendet" daraufhin den anwesenden Studenten großzügig das Weihwasser.


Richard Hunt hat viele Interessen. Hier ein Auszug aus der Beschreibung eines von ihm angebotenen Reiki-Heilungs-Programms:
    Der Workshop über spirituelle Reinigung befaßt sich mit Theorie und Praxis der Reinigung von schädlichen spirituellen Wesen, die sich im menschlichen Energiefeld aufhalten können. Wir werden eine Reihe möglicher spiritueller Abfangmöglichkeiten und Behandlungsmethoden zur Erholung erforschen. Dies ist ein Anpack-Workshop, in welchem man Ihnen durch Arbeit mit andern Teilnehmern beibringen wird, spirituelle Reinigungen durchzuführen. Ein zweivolumiges Arbeitsbuch wird benötigt und ist im Workshop-Preis enthalten. Elementares spirituelles Reinigen ist etwas, das jeder Wünschelrutengänger fertigbringt. Bringen sie ihre Pendel und/oder Stäbe mit.
Aus der Vita von Fr. Hunt:
    Fr. Richard D. Hunt S.J. ;-) ist der Direktor der Catholic Campus Ministry am Rochester Institute of Technology. Er besitzt 15 Jahre Praxiserfahrung als Psychotherapeut und hat 35 Jahre lang Heilmethoden mit diversen Lehrern studiert. Er ist ein Reiki-Meister und nützt Kineosologie und Wünschelruten. Er hat sich lange Zeit mit dem Buddhismus und der Ausübung dieser Meditationsform in einem christlichen spirituellen Kontext befaßt. Er ist ausgebildeter Musiker und Künstler und hat tibetische und chinesische Heilmethoden, energetisch-therapeutische Berührung und esoterische und psychische Heilmethoden studiert und praktiziert. Er hat als Schamane unter einem Heiler der amerikanischen Ureinwohner trainiert, nutzt Farb-, Klang- und Musik-Heilmethoden, Cymatics, Radionics, Rapid Eye-Technolgien, Balancetechniken für das elektromagnetische Feld, spirituelle Reinigung und einige selbstentwickelte Methoden.

Dazu fällt mir spontan eigentlich nur ein:


[Hey, das gefällt mir so gut, das mach' ich gleich mal zu einem neuen Label für dieses und für künftige Liturgie-Verbrechen!]

Wednesday, January 16, 2008

Hüstel...

Katechismus der Katholischen Kirche, Artikel 2503:
    "Deswegen sollten die Bischöfe entweder selbst oder durch Beauftragte dafür sorgen, daß die alte und die neue sakrale Kunst in allen ihren Formen gefördert werden. Mit der gleichen religiösen Sorgfalt sollen sie von der Liturgie und den Kultgebäuden alles fernzuhalten suchen, was der Glaubenswahrheit und der echten Schönheit der sakralen Kunst nicht entspricht."
Klar, viele werden sich mit den "fernzuhalten suchen" rausreden ("Ich hab's ja versucht..."). Aber trotzdem: Muß so etwas denn sein...


Ich mußte lachen, bis ich las, daß dies ein Tabernakel ist. Dann mußte ich weinen.


Kardinal Arinze mit seiner "Don-King-Gedächtnismitra"


Dieses Kaselmodell "Giftmüll-Vorfall in der Sakristei" mit passender Stola ist auch in den Stilen "Explosion im Klärwerk", "Ramba-Zamba im Operationssaal" oder "Die Küche am Morgen danach" zu haben. Wer einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Parament und der Nachricht an der Wand sieht, hat mein Verständnis.


Ökumene-Alpdruck der Marke "Ist doch eh alles dasselbe!"


Ich will's gar nicht so genau wissen...


"Wieso? Geht doch volle Kanne konform mit den Glaubenswahrheiten und der echten Schönheit der Sakralen Kunst!"


Ich kann einfach nicht glauben wieviel Therapie manche Leute brauchen...