Friday, January 08, 2010

Ich weiß nicht...

... ob und wie sehr Ihr Euch für die Situation in Malaysia interessiert. Ich meine die Frage: "Dürfen Christen Gott als Allah bezeichnen? (auch wenn sie es in Malaysia schon seit Jahrhunderten tun, aber was denkt man sich nicht alles an Schikanen aus, um die Ungläubigen zu drangsalieren...)".

Wenn Ihr aktuell informiert bleiben wollt und Euch dabei nicht nur auf offizielle Berichterstattungen verlassen möchtet, empfehle ich dieses Weblog des jungen Katholiken Andrew aus Malaysia. Der hat in den letzten Tagen über Brandanschläge auf Kirchen berichtet und auch einen kurzen Bericht zum Gesamtszenario gepostet. Der sitzt also mitten im Feuer und wird vielleicht in nächster Zeit noch Einiges zu vermelden haben.

Ich habe jetzt auch nach dem mißglückten Anschlag auf den Flug nach Detroit, nach den Morden an den koptischen Christen in Ägypten nach der Weihnachtsmesse, nach dem Mordversuch an Kurt Westergaard und nach den Schikanen in Malaysia endgültig keinen Bock mehr auf Samptpfötchen. Daher das neue Label "Achtung Islam!". Gleichzeitig der Aufruf an alle Leser, mich gleich hurtig zu informieren, sollten irgendwo auf der Welt Moslems sich für Christen engagieren oder sie vor Verfolgung schützen. Ich will ja nicht zu einseitig berichten, wenn es sich nicht vermeiden läßt, bzw. wenn die Realität nicht zu ausgewogener Berichterstattung einläd. Ob sie das tut, werden wir mal abwarten. In mir wächst momentan leider der Verdacht heran, daß ich mich mit all den Abwägungen, Halb-Entschuldigungen und Erklärungsversuchen einfach nur selbst beruhigen wollte und eher belogen als versichert habe. Daher die Bitte: Bleibt mir bitte erst einmal ganz weit weg mit der "Religion" des "Friedens".

Ping!

So, ich will auch mal wieder aufschlagen, also hurtig, bevor Elsa den nächsten Geniestreich landet.

Ich finde, das Thema "80er-Synth-Pop-Duos" ist noch nicht ausgereizt und präsentiere daher hier was von Blancmange. Wer sich nicht mehr erinnert (oder noch nicht geboren war): Blancmange war eine Band aus Leeds, die in den frühen und mittleren 80ern ein paar Charterfolge hatte und drei Alben produzierte, von denen zwei durchaus großartig waren. Der "klassische" 80er-Sound wurde bei Blancmange von der charakteristischen Stimme des Sängers Neil Arthur geprägt und durch Verwendung indischer/orientalischer Instrumente angereichert. Insgesamt gehörten Blancmange während ihrer Zeit eher in die "coole" 80er-Ecke von Acts wie Yazoo als in den Kajagoogoo-Kitsch-Topf.

Ich gebe Euch hier Blind Vision vom zweiten Album Mange Tout. Das Debut-Album Happy Families ist zwar als Gesamtwerk meiner Meinung nach das stärkere, aber Blind Vision ist einfach ihre beste Single (zusammen mit Love that it is, was ich aber nur als Live- oder Nicht-Video-Version fand).



Jaja, die guten, alten 80er. Da werden immer Erinnerungen wach, wenn ich diese Lieder höre...

Sponsa-Agni-Ersatz

Jetzt, wo sponsa agni ja leider nicht mehr blogt [** schnief **] muß halt der Rest der Blogozoese die monastische Szene im Blick halten. Ich habe über NLM erfahren, daß die Benedictines of Mary, Queen of Apostles in dieser Woche sowohl vier Postulantinnen eingekleidet als auch eine kleine Profeß gefeiert haben.

Die altrituelle Ordensgemeinschaft wurde 1995 in Scranton/Pennsilvania gegründet und zog 2006 auf Einladung von Bischof Finn nach Kansas City/Missouri um. Bischof Finn war es dann auch, der im Oratory of Old St. Patrick in Kansas City die Einkleidungen vor- und die Gelüdbe abnahm und ein Pontifikalamt im alten Ritus feierte.

Hier ein paar Bilder:

Die Postulantinnen:

Bereit zur Hochzeit. Berechtigte und schön anzusehene Freude!


Runter mit der Haarpracht!


Mit Ordenskleid und Superiorin.


Die Profeß:

Ein wenig schüchtern...

... ganz aufrecht...

... und auch demütig. Eine Braut Christi.


Das Pontifikalamt:






Das Pontifikalamt hat dann auch mal gleich den katholischen Klatschreporter in mir geweckt, haben die lieben Schwestern dem guten Bischof doch dies hier als Geschenk gemacht:

Eine wunderschöne Cappa Magna! Vor lauter Freude haben die Schwestern sogar gleich mal zu Seide gegriffen und nicht - wie für Bischöfe eigentlich vorgeschrieben - zu Wolle. Der Herr Alipius sagt: "Wenn schon, denn schon!" und sieht über diesen Tatbestand nicht nur milde nickend sondern heftig applaudierend hinweg.


Und da es ja eine Messe im tridentinischen Ritus war, konnte man das gute Ding praktischerweise auch gleich mal probefahren.


Für optimale Platzwegnahme mit Stil ist gesorgt.


"Okay! Gefällt mir! Nehm' ich!" Bischof Finn auf dem Thron.


Noch mehr Bilder gibt es auf Kansas Catholic, wo ich mich auch für dieses Posting bedient habe. Postulantinnen hier und hier. Profeß hier. Pontifikalamt hier.

Guido Horst über Benedikt XVI

Via kath-info
    "Was man bei Benedikt XVI. nie erlebt, ist die etwas weiche Anpassung an die ihn empfangende Umgebung, die Flucht in schöne Worte. Er sprach vor laizistischen Intellektuellen in Paris Klartext, begegnete in Prag der akademischen Elite Tschechiens, dem vielleicht säkularisiertesten Land Europas, ohne mit dem Evangelium hinterm Berg zu halten, warb vor Präsident Barack Obama für den Lebensschutz und erinnerte vor einer bunten Auswahl von Künstlern und Kulturschaffenden daran, dass das göttliche Geheimnis die erste und letzte Quelle der Schönheit ist. Seiner Warnung vor der “Diktatur des Relativismus” bleibt er treu, auch wenn er sich damit den Vorwurf einhandelt, er führe einen Kreuzzug gegen die Moderne. Die Wahrheit mache frei, nicht die allgemeine Beliebigkeit, ist seine beständige Rede, und niemand nehme dem anderen die Freiheit weg, wenn er ihm Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und die Liebe verkündige."

Schwester Robusta

Thursday, January 07, 2010

Jauchz!

Gregor (of NLM fame) war bei der Muttergottes von Grüssau und hat mir von dort diesen wunderbaren Putto geschickt:


Der Knabe hat nicht nur die pausbäckigsten Pausbacken, sondern wirkt mit der moosig-grünen Schicht und dem weiß verschneiten Auge auch ein klein wenig gespenstisch. Ist er aber natürlich nicht wirklich. Ist ja ein Putto.

Danke, Gregor!

Danke, Kardinal Vlk

Liest Du hier.

Wenn Europa sich nicht daran erinnert, daß das Christentum es aufwachsen ließ und groß machte, wird es kontinuierlich seiner eigenen Zerstörung entgegenarbeiten.

Als wollten sie sich selbst persiflieren

Über vox coelestis bin ich auf ein wirkliches Highlight gestoßen.

Die Autonome Antifa Freiburg freut sich über brennende Kirchen [Original übernommen, also wendet Euch mit Stil- und Grammatik-Vorschlägen an die Autoren]:
    L’unica chiesa che illumina è quella che brucia
    [Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende]

    Auch diese Jahr wurden wieder kurz vor dem Fest der Liebe eingedenk einer schönen Tradition Kirchen angezündet. Während in Neuheusen bei München ein Feuer am 5. Dezember leider von alleine erlosch, vollbrachte ein Brandstifter am selben Tag in Breklum im Kreis Nordfriesland segensreiche Taten: Das historische Missionshaus des Christian-Jensen-Kollegs wurde fast komplett zerstört, es entstand Sachschaden in Millionenhöhe. Nicht vergessen wollen wir auch jenen treuen Kirchgänger, der die reetgedeckten Kirche in Over bei Hamburg beim dritten Mal im November bis auf die Grundmauern niederbrannte. Als ob das der guten Taten nicht schon genug wäre, konnte nicht einmal die Kirchenglocke errettet werden. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet’s an!
Das "heute" im Artikel bezieht sich auf vergleichbare Vorgänge im vergangenen Jahr:
    In Hamburg feiern die Menschen zu Weihnachten ihren radikalen Antiklerikalismus. Nach der evangelischen Simon-Petrus- und der Marktkirche wurde nun auch in der katholischen Kirche St. Bernard in Poppenbüttel Feuer gelegt. Der Tradition des Niederbrennens von Kirchen wurde insbesondere im Spanischen Bürgerkrieg gefrönt. Oft spielte sich das gleiche Ritual ab: Nach der Befreiung eines Dorfes durch die republikanischen Milizen gingen die Grundbücher und die Kirche in Flammen auf. Die Menschen wussten damals wie heute sehr genau, wer sie unterdrückt. In einem Lied heißt es: "Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: ‚Halt du sie dumm, ich halt sie arm.‘"
Sowohl das Heranziehen von Kinderreimen als Untermauerung fragwürdiger historischer und aktueller Interpretationen als auch die Frage, wie hirntot ein Mensch eigentlich sein muß, bevor er endlich umfällt, will ich hier mal ignorieren.

Erwähnenswert ist, daß der Haß, die Schadenfreude und der Hohn, die vor allem aus dem ersten Arrtikel sprechen, mich irgendwie an die Nazis erinnern, wenn sie so ihre schäbigen anti-jüdischen und anti-kirchlichen Pamphlete in die Welt rotzten.

Ich habe auf die Seite der Humorresistenten Selbstgerechten Ewiggestrigen Linksfaschistischen Phrasendrescher-Schocktruppe Freiburg Autonomen Antifa Freiburg verlinkt, weil es da wirklich nichts bedrohliches zu erspähen gibt (es sei denn ihr fürchtet Euch vor gähn-induzierter Maulsperre, Herztod durch Fremdscham oder Lachkrampf).

Und was war sonst so in den letzten Wochen...?

Puer natus est nobis; dies ist eigentlich ja auch schon das Wichtigste. Ein neues Jahrzehnt hat begonnen. Dann war da noch die Papstspringerin. Und der Möchteger-Flugzeugbomber. Und der Turmbau zu Dubel. Und natürlich jede Menge Betroffenheit, weil die Gefahr besteht, daß man sich bald noch lächerlicher macht, wenn man Pius XII einseitig und schäbig besudelt.

Und dann war da diese seltsame Geschichte in der Süddeutschen vom 22. Dezember 2009: Ihr erinnert Euch vielleicht an Michael Sell, den katholischen Pfarrer von Hammelburg in der Diözese Würzburg. Der bändelte irgendwann mit einer Frau an, diese wurde schwanger, ein Bub kam zur Welt und Sell wurde suspendiert. Und weil seine Gemeinde ihn natürlich ganz prima fand und wegen seinem Weggang ganz zerschmettert war, und weil er dazu ja noch im Namen von 20 bis 30 katholischen Priestern spricht, die der Kirche jährlich aus dem gleichen Grund abhanden kommen, ging er an die Öffentlichkeit. Der Bericht in der SZ fährt fort:
    In den Häusern der kleinen Stadt Hammelburg trifft man jetzt Menschen, die stolz darauf sind, aus der Kirche ausgetreten zu sein. Sie bewahren Nachrichten auf Ihren Anrufbeantwortern, in denen sie von anderen Katholiken für diesen Schritt gelobt werden.
Da sollte ich mich vielleicht mit dem Lob mal anschließen. Wenn Leute nicht nur stolz auf ihren Kirchenaustritt sind, sondern aus Eitelkeit auch noch Nachrichten aufbewahren, in denen sie dafür gelobt werden, dann fehlt ihnen ja nur noch eine Zutat zur satanischen Trifecta (Stolz, Eitelkeit und Neid) und dann sollten sie sich vielleicht in der Tat erst einmal zurückziehen, den Inhalt des Taufgelöbnnisses studieren und sich fragen, ob dies mit ihrer Sicht Gottes, der Kirche und der Welt konform geht.

Zwei Gedanken von Sell werden auch noch angesprochen. Über das Priesteramt:
    An diesem Beruf hat er nie gezweifelt, er hat nur irgendwann nicht mehr eingesehen, daß er Ehe und Familie predigen soll, aber selbst das alles nicht haben darf.
Über das Single-Dasein:
    Er hatte dann ein seltsames Erlebnis. Er sollte einem Ehepaar Rat geben, das sich trennen wollte. Die Frau sagte zu ihm: "Du weißt ja selbst gut genug, daß das Single-Leben besser ist." Und er dachte, wie furchtbar ist das denn, wenn ich den Leuten hier als Vorbild dafür diene, allein sein zu wollen.
Naja, jetzt, wo er ein Gelübde gebrochen hat, scheint er ja ein wirkliches Vorbild geworden zu sein, wenn man den Reaktionen denn trauen darf.

Sell ist schwach geworden und als Priester gefallen. Ich kann, darf und will ihm nicht die Fähigkeit absprechen, ein grandioser Familienvater zu werden, der eines Tages im Kreis von 12 Enkeln zufrieden auf sein Leben zurückblickt. Das macht die Geschichte aus der Perspektive des Priesterverlustes nicht besser, aber immerhin. Aber ich kriege Krämpfe, wenn ich diese Zölibatsbrecher-Groupies höre und sehe, die vor der Hammelburger Kirche die Übertragungswagen belagern und sich quasi um die Mikrophone balgen, weil natürlich jeder etwas zum Thema Zölibat zu sagen hat. Das erinnert mich spontan immer an die ganzen Leute, die mir direkt oder durch die Blume nicht nur die Fähigkeit, sondern gleich das Recht absprechen, etwas über Familie oder Sexualität zu sagen, weil ich damit ja nix zu tun habe. Diese Leute hätten sicherlich auch vor der Hammelburger Kirche gestanden und ebenso sicher nicht die geringsten Probleme oder Skrupel gehabt, zum Zölibat eine Meinung zu äußern, bevor sie dann stolz aus der Kirche ausgetreten wären.

Niemand läßt sich zum Priester der Katholischen Kirche weihen, ohne über die Bedingungen informiert zu sein. Wer nach der Weihe den Zölibat bricht, der ist sicherlich selbst ein wenig gebrochen und sollte nicht mit Häme oder pharisäerhaftem Hochmut abgekanzelt werden. Aber er sollte auch nicht zu einem hippen Revoluzzer hochgeheult werden, der der Kirche den Weg in die Zukunft weist.

Ich möchte nur ein einziges Mal erleben, daß die Medien einer Gemeinde Aufmerksamkeit schenken, die um einen verstorbenen Priester weint, der sein Leben lang seinen Gelübden, sich selbst und Gott treu geblieben ist.

Was wirklich wichtig war in 2009

Januar: Georg Ratzinger wird Ehrendomherr in Regensburg.

Februar: In der Kriche Il Gesu in Rom freuen sich die Meßbesucher über ein Trompetensolo.

März: "Wir" sind nicht mehr Papst.

April: Kardinal Rode ist nicht verstimmt, wenn man ihm etwas nachträgt.

Mai: Rom schützt sich mit Sondermaßnahmen gegen besoffene und randalierende Priester.

Juni: In Rom malt man den Himmel an.

Juli: Stift Klosterneuburg und besonders der Herr Alipius freuen sich über hohen Besuch.

August: Düsseldorf trägt Trauer.

September: Ein Augustiner-Chorherr fühlt sich sehr augustinisch.

Oktober: Ein neuer Stern erstrahlt.

November: Ein Ästhet leidet.

Dezember: Gebete helfen (immer, nicht nur im Dezember).

Schwester Robusta

Wednesday, January 06, 2010

Broken-Window-Theorie vom Feinsten

Bei uns ums Eck steht seit Menschengedenken ein eigentlich nicht total verrottet ausschauendes Fahrrad an einen Poller angekettet. Wir setzen mal als gegeben, daß sich der eigentliche Besitzer - aus welchem Grund auch immer (Tod, Vergeßlichkeit, kann sich mittlerweile ein Mofa leisten...) - nicht mehr für das Vehikel interessiert. Jetzt hätte dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit zufolge irgendjemand dieses Fahrrad schon längst entweder komplett gestohlen oder Stück für Stück entwendet haben müssen. Das Fahrrad hat aber einen ziemlich großen Lastkorb vorne dran. Der hat sich im Laufe der Zeit gut mit Müll angefüllt. Meine Theorie: Irgendwann kam der oder die Erste auf die Idee, ein gebrauchtes Taschentuch einfach mal in diesen Korb zuwerfen, da nirgendwo ein Mülleimer zu sehen ist. Und da das Taschentuch nicht gleich wieder entfernt wurde, regte es selbstverständlich Nachahmer an. Also brachen alle Dämme. Wahrscheinlich hat man auch in der Unterwelt das stillschweigende Abkommen geschlossen, daß niemand das Rad entwendet, weil es sich einfach so schön als Abfalleimer anbietet. Bin mal gespannt, ob die Müllabfuhr so nett ist, den Korb demnächst mal zu entleeren.

Baby-Terroristen?

Heute bei der Sicherheitskontrolle Wiener Flughafen: Vor mir ein junges österreichisches Pärchen mit Zwillingen. Die beiden Mädels waren höchstens zwei Jahre alt. Sie gingen tapfer an Mamis und Papis Hand mit durch den Metalldetektor. Der piepste dann auch gleich mal rum. Also Papi abtasten, dann Mami abtasten und dann... Kleinkinder abtasten! Und zwar mit allem. Mit "Strecken sie mal die Arme vom Körper" und "Drehen sie sich mal um".

Terroristen, die sich in Flugzeuge einschmuggeln, sind ja in der Regel auf die optimale Anzahl von Todesopfern aus. Die gehen da nicht mit einer Kanne Sprühfarbe rein, um mal kurz auf dem Klo "Kilroy was here!" an den Spiegel zu sprayen oder beim Aussteigen kurz die Rückenlehne zu taggen.

Jetzt frage ich mich, ob da die Phantasie mit dem Sicherheitsbeamten durchgegangen ist, oder ob es irgendwo auf der Welt tatsächlich Terroristen gibt, die so abschäumen (wie "Abschaum" nicht wie "vor Wut schäumen"), daß sie erst Zwillinge zur Welt bringen, um diese dann mit sich und einem Flugzeug und allem was da drin ist in die Luft zu jagen oder zum Absturz zu bringen.

Wahrscheinlich lautet die plausibelste Antwort, daß dieses Getier uns mittlerweile soweit hat, daß wir schon kleinen Kindern bzw. deren Eltern alles zutrauen.

Pong!

Elsa hat mit dem Kommunarden-Cover von Thelma Houston's Don't leave me this Way bravourös vorgelegt. Das sind 80er in Reinkultur, und da mußte ich erst einmal eine passende Antwort finden. Endlich fiel mir ein, daß die Communards ja eigentlich ein Duo waren und daß Jimmy Somerville so ziemlich seit Beginn seiner Karriere offen schwul lebte. Und dann gab's gleich zwei geziemende Antworten:

Einmal Erasure: Da haben wir Vince Clarke, das schüchterne Hirn im Hintergrund. Der sieht Jimmy Somerville in seiner queerbaitigen Schmächtigkeit immerhin ein wenig ähnlich. Und dann ist da natürlich noch Andy Bell, der Sänger. Ebenfalls offen schwul und dazu 83 mal so camp wie Somerville.

Ich habe mir Ship of Fools aus dem Jahre 1988 rausgepickt, einen Song, den ich damals sehr schön fand und den ich eigentlich auch heute noch ganz gut hören kann, wie ich grade feststellte.




Und als zweite Antwort natürlich die Mutter [** hohoho**] des 80er Empfindsamkeits- und Rotlicht-Synthie-Pops: Marc Almond. Hier als Sänger von Soft Cell mit David Ball an den Keyboards und dem Klassiker What! aus dem Jahre 1982:




P.S.: Unwichtig-interessantes Detail: Richard Coles, der Andere der beiden Communards, ist heute Priester der Church of England.

Frechheit!

Zur nachweihnachtlichen Blogwiederbelebung wird erstmal gemeckert!

Ich bin heute morgen um 7:00 Uhr aufgestanden, habe aus dem Fenster geschaut und glaubte meinen Augen kaum! Alles weiß! Neuschnee! Soooooo schön! Aber: Um 9:00 Uhr mußte ich schon das Haus verlassen und mich auf den Weg zum Flughafen machen [** heul **]! Ich hatte kaum Zeit, ein paar Bilder zu schießen, hab's nicht einmal bis in den Stiftsgarten geschafft, der mit Sicherheit ein Wintermärchen war. Seufz...

Naja, hier ein paar Eindrücke von dem, was der Herr Alipius jetzt in Klosterneuburg NICHT genießen kann. Andererseits: Rom, 14 °C, Sonne, leichter Wind, die Frisur hält. Auch nicht ohne...









Also: Herzliche Grüße aus Rom!

Stellt Euch schon mal seelisch auf am römsten-Normalbetrieb ein! Schwester Robusta hat auch schon angerufen. Sie hofft, morgen wieder da zu sein!

Friday, January 01, 2010

Frohes neues Jahr!


Ich wünsche Euch allen ein frohes, gesundes, gesegnetes neues Jahr! Nur noch eine Woche, dann ist der Herr Alipius wieder in Rom und bloggt! Haltet durch!

[Fragt nicht wegen des Bildes. Ich brauchte irgendetwas, das ein gutes neues Jahr wünscht und kein Feuerwerk hat und da blieb nicht viel übrig]

Wednesday, December 30, 2009

Pong!

Elsa's Ping wäre wegen meiner momentanen Blog-Abstinenz fast unbemerkt geblieben, hätte mich nicht ein Warn-Anruf aus der Familie darauf aufmerksam gemacht, daß meine 80er-Ehre auf dem Spiel steht.

Tja, was antwortet man auf MMW's "Sexy"?

Ich schloß kurz die Augen, dachte an deutsche 80er-Gitarren und es gab nur eine Antwort: Die Toten Hosen! Hier sind die Jungs mit "Liebesspieler" aus dem Jahre 1984



Die Mucke ist solider und eingängiger "Lerne drei Akkorde und gründe eine Punk-Band"-Umpfta. Schick und papageiig sind die Klamotten und die Frisuren.

Thursday, December 24, 2009

Stille Nacht, Heilige Nacht...


Ich wünsche allen Lesern von nah und fern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Öffnet Euch weeeeeeeeeeeeeeeit und laßt ihn herein, den Heiland. Schließlich kam er nicht in die Welt, um dann halt zu machen. Sein Ziel ist Euer Herz!

Tuesday, December 22, 2009

Unsere Schola...



... hat die allmonatliche Jugendmesse diesmal gestaltet. Kilians Bruder, der grade als Gast im Haus ist, hat uns dabei gefilmt. Die Messe war nicht nur sehr besinnlich (wie es Rorate-Messen im Idealfall ja eh sind), sondern kam auch bei den jungen Leuten ziemlich gut an.

Monday, December 21, 2009

Hähä...



Okay, die gutmenschelnde "Alle Minarettgegner sind brutale Faschos"-Keule ist zwar peinlich, aber trotzdem kann ich mir bei dieser Werbungs-Verulukung das schrille Kichern nicht verkleifen.